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Am 16. September startet das von NRW und Warschau gemeinsam gestaltete Kulturprogramm, das kurz vor Beginn der Fußball-Europameisterschaft 2012 endet. Mit dem NRW-Kulturprojekt TAM TAM geht es los in der Warschauer Oper. Das Tanztheater Wuppertal führt Choreografien der 2007 verstorbenen Pina Bausch vor. Dazu kommt eine „PINA“ Filmdokumentation von Wim Wenders. Für die Vorführung im 3D-Kinoformat wird dem Klang zuliebe eigens die Bestuhlung (2000 Sitze) in der Warschauer Oper verrückt. Nach der Matinee steht gleiches 13 weiteren polnischen Opernhäusern bevor.
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Seit elf Jahren ist der CDU-Politiker Rudi Pawelka, 1940 in Breslau geboren, Bundesvorsitzender der Landsmannschaft Schlesien. 700.000 Schlesier sind nach dem Krieg nach Niedersachsen übergesiedelt, alljährlich findet in der Landeshauptstadt Hannover das Schlesiertreffen statt, gestern sollen nach Veranstalterangaben 50.000 Besucher gekommen sein. Wie zu erwarten schlug Pawelka revanchistische Töne an, doch diesmal harscher als sonst. Von Polen und Tschechien verlangte er eine Entschuldigung für die Vertreibung Deutscher am Ende des Zweiten Weltkriegs – und sprach von einer polnischen Beteiligung am Holocaust der Nazis. Da verließ Niedersachsens Ministerpräsident McAllister den Saal. Nicht unter Protest, sondern weil ein anderer Termin anstand.
Die Sueddeutsche berichtet: http://www.sueddeutsche.de/politik/eklat-beim-schlesiertreffen-in-hannover-mcallister-verlaesst-waehrend-rede-den-saal-1.1112530
ds/27.06.2011 |
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Im Rahmen der 11. deutsch-polnischen Regierungskonsultationen unterzeichneten Kulturstaatsminister Bernd Neumann und sein polnischer Amtskollege, Bogdan Zdrojewski, eine gemeinsame Absichtserklärung "über die Förderung der deutsch-polnischen Zusammenarbeit im Bereich der Aufarbeitung und Bewahrung des gemeinsamen Kulturerbes und der Digitalisierung der Bibliotheksbestände". Vorbild ist die sich im Aufbau befindliche Europeana, eine Internet-Platform mit Suchfunktionen in einer Auswahl europäischer digitaler Bibliotheken, Museen und Archive. Beide Bibliotheken wollen in Zukunft auch beim Sammlungsaufbau, bei der Restaurierung und bei Ausstellungen eng zusammenarbeiten – und das Personal austauschen.
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Wroclaw (Breslau) wurde gestern von einer unabhängigen Jury als „Kulturhauptstadt Europas“ für das Jahr 2016 vorgeschlagen. Sie wird diesen Titel gemeinsam mit einer spanischen Stadt tragen, die nächste Woche ausgewählt wird. Die offizielle Ernennung durch den EU-Ministerrat ist für Mai 2012 geplant. In einem Beschluss des Europäischen Parlaments und des Rates von 2006 wurde festgelegt, welche Länderpaare bis 2019 diese Möglichkeit bekommen. In Polen hatten sich elf Städte beworben: Bia?ystok, Bromberg (Bydgoszcz), Danzig (Gdansk), Kattowitz (Katowice), Lodz, Lublin, Thorn (Torun), Posen (Poznan), Stettin (Szczecin), Warschau (Warszawa) und Breslau (Wroc?aw). In die engere Auswahl kamen schließlich Danzig, Kattowitz, Lublin, Warschau und Breslau
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