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Polens Oppositionsführer Jaroslaw Kaczynski hatte bisher fünf Probleme: die EU, Russland, Deutschland, die Smolensk-Absturzverschwörung und dass ihm das Volk nicht das Regieren zugelassen hat. Kürzlich hat er sich mit einem weiteren Problem geoutet: die Todesstrafe muß wieder her. Dabei weiß er als Jura-Professor, dass sie für alle EU-Mitgliedstaaten, also auch für Polen, kategorisch gebannt ist. Aber populistisch läßt sich damit noch punkten. Laut einer Umfrage des Instituts MillwardBrown SMG/KRC sind 51 der Bevölkerung für die Wiedereinführung der Todesstrafe. Darunter 46 Prozent der Frauen, was die Zustimmung männlicherseits noch erhöht. Unter den 18 bis 24-Jährigen gehen sogar 62 Prozent mit einem Exitus-Urteil dacor. Das letzte Mal wurde in Polen ein Todesurteil im Jahr 1988 vollzogen. Da war noch Kommunismus statt EU angesagt. Und die heute jungen Befürworter der Todesstrafe lagen in feuchten Windeln.
ds/07.12.2011 |
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Jüngste Zahlen der US-Volkszählungebehörde „Buerau of he Census“ weisen für New York aus, dass in den vergangenen zehn Jahren 13 Prozent der polnischen Immigranten die Mettropole verlassen haben – in Richtung Europa. Und der Trend hat sich mit der beginnenden Finanzkrise 2008 dramatisch beschleunigt: 2010 lebten etwa 53.000 Polen in New York – rund 8.000 weniger als zehn Jahre zuvor.
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Mit dem aktuellen Verhältnis zwischen Deutschen und Polen beschäftigte sich der Initiativkreis Gerbrunn für Europäische Städtepartnerschaften (IGEP). Dr. Klaus Hemprich, Gerbrunn, berichtete über Erfahrungen im Umgang mit polnischen Behörden und Institutionen. Hemprich ist Vorsitzender eines internationalen Vereins, der sich zur Aufgabe gemacht hat, ein ehemaliges Spital des Deutschen Ordens im ostpreußischen Marienburg (Malbork) zu restaurieren. Die Wiederherstellung des einst völlig maroden Gebäudes steht kurz vor der Vollendung.
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Auch Masochisten bekennen bei der Folter alles. Aus Dankbarkeit. Stanislaw Jerzy Lec (1909-1966), polnischer Satiriker Stanislaw Jerzy Lec war lange als Presseattache in Wien tätig. Viele seiner Aphorismen und Spitzfindigkeiten notierte er sich auf Servietten in Wiens Kaffeehäusern. Einmal ertappte ihn dabei ein Wiener Journalist, der ihn fragte, ob er auch größere Sachen schreibe? „Nein, nur große“, antwortete Lec.
04.12.2011
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