|
Polen hat sich mit dem Beitritt zur EU verpflichtet, über kurz oder lang auch die Gemeinschaftswährung einzuführen, der Euro-Zone beizutreten. Jetzt, sieben Jahre später, geht es noch nicht, weil das Land noch weit davon entfernt ist, die strengen Aufnahmekriterien des Maastricht-Vertrags zu erfüllen, die unter anderem eine jährliche Neuverschuldung von höchstens drei Prozent des Bruttoinlandsproduktes erlauben. Daran gehalten hat sich zwar kaum ein Land oder sich wie Griechenland mit Zahlentricks in den Währungs-Club geschummelt. Inzwischen jagt eine Krise die nächste, die Rettungsschirme werden immer größer und gleichzeitig Bad Banks erfunden als Zwischenlager für den Schuldenmüll – eine fiskalische Bombe tickt unter der Euro-Zone. Polens Finanzminister Rostowski (Foto) wird die Angelegenheit zu heikel. |
|
Weiter …
|
|
|
Die neuen EU-Mitgliedsstaaten in Osteuropa werden beim Online-Handel diskriminiert, klagt der polnische Justizminister Krzysztof Kwiatkowski. Viele Händler würden vor dem grenzüberschreitenden Internet-Handel mit Kunden in osteuropäischen Mitgliedstaaten zurückschrecken, weil im Streitfall die Gerichtbarkeit im Land des Kunden gilt. Dem will Kwiatkowski entgegensteuern und hat angekündigt, sich im Rahmen der polnischen EU-Ratspräsidentschaft für die Schaffung eines einheitlichen Rechtsrahmens für E-Handel einzusetzen. Sein Vorschlag: Wer via Internet in anderen EU-Staaten Geschäfte tätigen will, soll wählen können, ob er die jeweils ausländische oder nur die nationale Verbrauchergesetzgebung zur Vertragsgrundlage macht. Angezeigt werden soll die Entscheidung durch Anklicken eines „Blue Button“. Dies sei ein erster Schritt, beiden Vertragsseiten mehr Sicherheit zu gewährleisten – bis eine für alle EU-Staaten einheitliche Gesetzgebung formuliert ist.
|
|
Weiter …
|
|
|
2004 besuchten 14 Millionen Touristen das neue EU-Mitglied Polen. Am 21. Dezember 2007 reihte sich Polen in die Phalanx der Schengenstaaten ein und begann zügig mit dem Abbau stationärer Grenzübergänge. Im EU-Schengenraum gilt grenzüberschreitende Reisefreiheit. Noch mehr Touristen würden nun kommen, galt als ausgemacht. Besonders in den grenznahen Regionen zum großen Nachbarn Deutschland würde es in den Kassen klingeln, Busse voller Tagestouristen seien zu erwarten. Doch es kam anders: |
|
Weiter …
|
|
|
Trotz Eurokrise und Abstiegsängsten sind über zwei Drittel der Europäer glücklich mit ihrem Leben. Dies geht aus einer neuen Studie der gemeinnützigen Stiftung für Zukunftsfragen, eine Initiative von British American Tobacco, hervor, für die über 15.000 Bürger in 13 Ländern befragt wurden. Die positivste Lebenseinstellung äußern hierbei die Dänen, bei denen nahezu jeder angibt, glücklich zu sein (96%). Dagegen rangieren die Deutschen (61%) auf dem drittletzten Platz und werden ihrem Ruf als Pessimisten gerecht. Noch pessimistischer allerdings sind die Polen (50%) vor den schon fast bemitleidenswerten Russen (37%). Die Griechen überraschen auf den ersten Blick mit ihrem zweiten Platz (80%) in der Studie, steht es doch nicht gut für die Zukunft des Landes. Professor Reinhardt, wissenschaftlicher Leiter der Studie, glaubt die Formel erkannt zu haben, die jeweils für Glückseligkeit und Pessimismus prägend ist: |
|
Weiter …
|
|
|
Ein Fünftel der rund 150.000 polnischen Unternehmen hat sich in den vergangenen zwei Jahren EU-Förderung für Investitionen auf gerichtlichem Wege erstreiten müssen. Dass sich die Firmen ihr Recht nehmen ist gut, meint die konservative Tageszeitung Dziennik Gazeta Prawna, aber mehr Professionalität auf Seiten der Behörden wäre noch besser: |
|
Weiter …
|
|
|
|
<< Anfang < Vorherige 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Nächste > Ende >>
|
| Ergebnisse 37 - 45 von 419 |