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Kopf hoch, Zloty ! |
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Thomas Amend, Volkswirt bei HSBC Trinkaus, bricht eine Lanze für den Zloty, der binnen Wochen fast seine gesamten Kursgewinne zum Euro seit dem Beitritt zur EU verloren hat. Wenn sich die düsteren Finanzwolken verzogen haben, könnte der Zloty wieder glänzend dastehen. Amend prognostiziert: „Es ist festzustellen, dass der massive Wertverlust der polnischen Valuta in den letzten Wochen nur zu einem Teil fundamental begründet ist“ und fährt fort:
„Insgesamt lässt sich nicht leugnen, dass die Risiken für die gesamte Region "Osteuropa" durch die starkeVerschuldung der Haushalte, Banken und Unternehmen – teilweise in hohem Maße in Fremdwährung – zugenommen haben. Der Abfluss kurzfristiger Gelder hat dabei die Dynamik der Abwärtsbewegung des Zloty beschleunigt. Bei per saldo soliden fundamentalen Rahmendaten und einem glaubhaften Bestreben, zielgerichtet auf die Einführung des Euro hinzuarbeiten, sollte die polnische Valuta bei einer Stabilisierung der Lage an den internationalen Finanzmärkten im Jahresverlauf unseres Erachtens aber zu den Gewinnern am Devisenmarkt gehören. Zwar wird auch Polen nicht von der globalen Wachstumsabschwächung verschont bleiben, den verzeichneten Wertverlust des Zloty seit September 2008 haltenwir aber für überzogen. Eine weitere Abwertungsrunde im Zuge einer anhaltenden Verunsicherung der Marktteilnehmer würde dagegen die Risiken für die polnische Volkswirtschaft verschärfen“.
HSB Trinkhaus/ds/13.03.2009 |
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