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Wolf Alan hat Schengen-Raum verlassen Drucken E-Mail

Der Anfang März im Nochtener Rudel besenderte Wolf „Alan“ hat am 30. Juni die EU-Grenze zwischen Polen und Weißrussland überquert. Zuletzt befand er sich auf weißrussischem Gebiet nahe der Litauischen Grenze. Davor verweilte der junge Rüde fast drei Wochen im Nord-Osten Polens, westlich des Biebrza-Nationalparkes.
Seit zehn Tagen ist er wieder auf Wanderschaft. In dieser Zeit hat er den Augustow-Wald durchwandert, in dem nach Angabe der polnischen Wissenschaftler mehrere Wolfsrudel leben, und anschließend die Grenze zu Weißrussland überquert. Damit befand er sich am 30 .Juni 670 km Luftlinie nordöstlich des Territoriums seiner Eltern.

Alans Bruder „Karl“, der im März bis zum Truppenübungsplatz Jüterbog wanderte, hält sich dagegen weiterhin in seinem Elternterritorium des Nochtener Rudel auf. Ab und zu unternimmt er Ausflüge in die Territorien der benachbarten Rudel.

Auch der dritte im Rahmen des F+E Vorhabens „Pilotstudie zur Abwanderung und zur Ausbreitung von Wölfen in Deutschland“ besenderte Wolf, hält sich weiterhin in seinem Heimatterritorium in der Lausitz auf.

Das im Auftrag des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, geförderte Projekt soll helfen, das Verhalten von Wölfen die abwandern, zu erforschen. Die Erkenntnisse zum Ausbreitungsverhalten können in Managementpläne einfließen und auch bei der gezielten Öffentlichkeits- und Aufklärungsarbeit zum „Neubürger Wolf“ genutzt werden.

Kontakt:
Bundesamt für Naturschutz
Pressesprecher: Franz August Emde
Konstantinstr. 110,  53179 Bonn
Telefon 02 28/84 91-4444  - Telefax 02 28/84 91-1039
E-Mail
  und www.bfn.de
 
Siehe auch 1. Bericht zur Wanderschaft:
http://www.polentoday.de/index.php/content/blogsection/0/287/7/98/

ds/04.07.2009

 
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