Home Tourismus Demnächst auch Knöllchen aus Polen
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Demnächst auch Knöllchen aus Polen |
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Verkehrssünden auf Straßen im europäischen Ausland können nun teuer werden. Ab dem 1. Oktober treiben deutsche Behörden auch nicht bezahlte Geldbußen aus anderen EU-Ländern ein. Selbst schon vorher begangene Verstöße können dann vollstreckt werden. Denn laut dem Automobilclub AvD ist für die Behörden nicht der „Tatzeitpunkt“ entscheidend, sondern der Tag, an dem das Bußgeld verhängt oder rechtskräftig wird.
Die eingenommenen Gelder verbleiben beim Heimatland des Verkehrssünders. Kassiert wird ab einer Bußgeldhöhe von 70 Euro, darunter ist der Verwaltungsaufwand zu hoch. Die Grenze ist aber schnell erreicht, da in vielen Ländern für Verkehrsvergehen deutlich höhere Summen fällig werden als in Deutschland. In Italien beispielsweise kann Telefonieren ohne Freisprechanlage bis 624 Euro kosten, in Großbritannien drohen Rasern Geldbußen bis zu 5 834 Euro. Voraussetzung für die Gültigkeit der Strafzettel ist jedoch eine mitgelieferte Übersetzung ins Deutsche AvD/ds/27.06.2010
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