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Rund 3.800 Polen bekamen 2009 den deutschen Pass Drucken E-Mail

2009 wurden 96.100 in Deutschland lebende Ausländer eingebürgert. Rund ein Viertel ( 24.600) der 2009 in Deutschland Eingebürgerten stammte aus der Türkei. Danach folgten Einbürgerungen von Personen aus dem ehemaligen Serbien und Montenegro und den Nachfolgestaaten ( 5.700), aus dem Irak ( 5.100) und Polen ( 3.800). Insgesamt waren es 1.650 Einbürgerungen mehr als im Jahr zuvor, allerdings deutlich weniger als im Durchschnitt der Jahre 2000 bis 2007, als jährlich rund 140.000 Ausländer die deutsche Staatsangehörigkeit erwarben.

Wie das Statische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, ist die Zahl der Einbürgerungen seit dem Jahr 2000, in dem ein neues Staatsangehörigkeitsrecht eingeführt wurde und mehr als 180.000 Einbürgerungen erfolgen, tendenziell gesunken.

70 Prozent aller Eingebürgerten im vergangenen Jahr erwarben die deutsche Staatsangehörigkeit, weil sie sich mindestens acht Jahre lang rechtmäßig in Deutschland aufgehalten hatten und weiter eine gültige Aufenthaltserlaubnis besaßen. Mehr als zehn Prozent der Einbürgerungen betrafen deren in Deutschland lebende ausländische Ehepartner und minderjährige Kinder, die schon nach kürzeren Zeiten eingebürgert werden können. An dritter Stelle standen Einbürgerungen von Ausländern mit einem deutschen Ehe- oder Lebenspartner (acht Prozent).

Statistisches Bundesamt/epd/ds/30.06.2010

 
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