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Konferenz der Exorzisten in Czestochowa / Tschenstochau Drucken E-Mail

Über 330 Exorzisten aus 29 Ländern sind eingetroffen, um Erkenntnisse über die Dämonenaustreibung zu diskutieren. Ein Troß von Psychologen und Psychiatern soll mitwirken an Erfolg versprechenden Taktiken gegen Satans umtriebige Machenschaften. Seit dem 16. Jahrhundert bewegt sich die katholische Kirche im Teufelskreis, schafft es nicht, dem bockbeinigen Kerl den Garaus zu machen. Polens Papst Johannes  Paul II, Rekordhalter von Selig- und Heiligsprechungen, rief  deshalb eigens Exorzisten-Seminare ins Leben. Allein in Italien wurden im Jahr 2003 etwa 200 Priester als Exorzisten bestellt. Auch Benedikt XVI bleibt auf Kriegskurs.

Entgegen seiner Überzeugung, dass Frauen für höhere kirchliche Weihen ungeeignet sind, hat er des Teufels wegen eine Ausnahme zugelassen und eine deutsche Theologin zur Exorzistenausbildung akzeptiert – obwohl ihr Name und ihre Berufung eine gewisse Affinität verbinden: Alexandra von Teuffenbach. Auch sie ist in Czestochowa dabei, jenem Ort bei Krakau, den jährlich über 100.000 Pilger aufsuchen, um der „Schwarzen Madonna“ zu huldigen. Die  allerdings soll den teuflichen Schweden eingegeben haben, ihre Belagerung zu beenden.

Siehe auch: Land&Leute/Polen-Glossar/ Schwarze Madonna.

poland.pl/ds/12.07.2007

 
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