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Bischöfe planen Papier zu Ehe und Familie Drucken E-Mail
Die polnischen Bischöfe planen ein Papier zum Umgang mit Geschiedenen und Ehen ohne Trauschein. Das wurde zum Abschluss ihrer Vollversammlung in Warschau bekannt. Eine Bischofskommission soll in den nächsten Monaten ein pastorales Regelwerk für diese und ähnliche Fälle erstellen. Zuletzt hatten im Nachgang zu „Amoris Laetitia“ die deutschen Bischöfe ein solches Papier vorgelegt. Überdies riefen die polnischen Bischöfe zum Gebet für Europa auf, genauer „für den Respekt der Ordnung Gottes auf unserem Kontinent und für den Respekt jedes Menschen“.

Ausdrücklich sprachen sie sich für eine Seligsprechung von zwei Gründervätern der EU aus, nämlich den Italiener Alcide de Gasperi und den Franzosen Robert Schuman.


Quelle: Radio Vatikan/17.03.2017
 
Radikale Abtreibungsgegnerin mischt Polen auf Drucken E-Mail
Die Rede einer US-amerikanischen Pro-Life-Aktivistin an der Universität in Lublin sorgt für Aufruhr: Rebecca Kiessling, selbst gezeugt durch eine Vergewaltigung und in der Folge in einer Pflegefamilie ausgewachsen, hatte auf Einladung des katholischen wissenschaftlichen Instituts einen Vortrag gegen Schwangerschaftsabbrüche gehalten, Studenten demonstrierten dagegen. Dürfen radikale Abtreibungsgegner in Polens Hochschulen sprechen?

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EU-Parlament entzieht Korwin-Mikke vollen Monatsbezug: 9180 Euro. Drucken E-Mail
  Es ist nicht das erste Mal, das  der fraktionslose polnische Abgeordnete im EU-Parlament mit rassistischen und sexistischen Wortmeldungen auffällig geworden ist. Im Jahr 2015 trat er in einer Wortmeldung mit Hitler-Gruß auf. Sie brachte ihm eine Geldstrafe von 3060 Euro ein. Am 1. März dieses Jahres erklärte Korwin-Mikke in einer Plenardebatte über geschlechterspezifische Einkommensunterschiede: „Natürlich müssen Frauen weniger als Männer verdienen, weil sie schwächer, kleiner und weniger intelligent sind“. Seine Aussage löste einen Proteststurm im Internet aus. Allein im Petitions-Portal Avaaz klickten sich binnen einer Woche fast eine Million Menschen ein; der Aufruf läuft noch weiter. 
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Kommentare und Reaktionen zur Wiederwahl von Donald Tusk Drucken E-Mail
Henryk Jarczyk, Leiter des ARD-Hörfunkstudios in Warschau:

„1:27 verlieren - und dann noch den Schiedsrichter beschimpfen und zum nächsten Spiel nicht mehr antreten! So sah es aus beim EU-Gipfel in Brüssel. Der starke Mann Polens, Jaroslaw Kaczynski, wollte die Wiederwahl des früheren polnischen Premiers Donald Tusk als EU-Ratspräsident verhindern. Stattdessen stand aber Warschaus Regierungschefin Beata Szydlo allein auf weiter Flur und konnte nur noch trotzig die Schlusserklärung boykottieren, während man aus Warschau das deutsche Diktat in der EU geißelte. Wie holt man die Polen nun wieder aus der nationalistischen Schmollecke?“

Präsident Andrzej Duda:

Er  schmollte knapp 24 Stunden. Dann gratulierte er zwar staatstragend Donald Tusk zur verlängerten Amtszeit - und erklärte dem Portal wPolityce.pl, warum: Die Regeln der Kulturdiplomatie hätten ihn dazu verpflichtet.

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Wie verhält sich Polen nach der Tusk-Wahl? Drucken E-Mail
Nach der Wiederwahl von Donald Tusk zum EU-Ratspräsidenten gegen den Widerstand Polens fragen sich Kommentatoren, ob die PiS-Regierung nun zum Gegenschlag gegen die EU ansetzt. Europas Staats- und Regierungschefs hatten Tusk auf dem EU-Gipfel mit 27:1 Stimmen wiedergewählt. Polen hatte den Europaabgeordneten Jacek Saryusz-Wolski als Gegenkandidaten nominiert.

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Gesundheitssystem in Polen am Tropf Drucken E-Mail
Das polnische Gesundheitssystem gehört zu den fünf schlechtesten in Europa. Im Ranking von 35 Ländern nimmt Polen den 31. Platz ein vor Albanien, Bulgarien, Montenegro und dem Land mit dem schlechtesten Gesundheitssystem: Rumänien. Zu diesem Ergebnis kommt die 2016-Studie der schwedischen Nichtregierungsorganisation Health Consumer Powerhouse. Die Bewertung basiert auf  48 Indikatoren. Schlecht punktet Polen vor allem in Fragen der Patientenrechte, des  zeitlichen Zugangs zu medizinischer Versorgung und dem kirchlich-restriktiven Abtreibungsrecht, das Polinen ins Ausland treibt.
 
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