trotz Virenschutz , Firewall und Lavasoft sind seit Sonntag alle Polentoday-Seiten „gehackt“. Laut Meldung sind die Seiten „attackierend infiziert“. Das Problem ist in IT-Foren bekannt, Lösungsvorschläge haben aber vorerst nur zum Teil geholfen. Es scheint ein Problem beim Server zu sein. Die Blockade-Warnung haben wir eliminieren können, aber so richtig klappt es noch nicht. Wir „doktern“ weiter am Problem. Tipps zur Problemlösung sind willkommen: oder Danke
Am schwersten erklettert man Gipfel, die zehn Zentimeter hoch sind. Stanislaw Jerzy Lec
Stanislaw Jerzy Lec war lange als Presseattache in Wien tätig. Viele seiner Aphorismen und Spitzfindigkeiten notierte er sich auf Servietten in Wiens Kaffeehäusern. Einmal ertappte ihn dabei ein Wiener Journalist, der ihn fragte, ob er auch größere Sachen schreibe? „Nein, nur große“, antwortete Lec.
Die Deutsche Bahn will ihr Güterzuggeschäft in Polen ausbauen. In den Häfen Stettin (Szczecin) und Swinemünde (Swinoujscie) sollen dafür neue Terminalanlagen und Kräne für die Tochter DB Schenker Rail Polska errichtet werden, wie der Konzern am Freitag in Berlin mitteilte. Insgesamt will DB bis 2018 in Kooperation mit den Hafenbehörden rund 22,5 Millionen Euro investieren. Der Anteil von DB Schenker Rail wurde nicht beziffert. Die Investitionen folgen auf den Kauf der größten privaten Güterbahn Polens, PCC Logistics, den die Deutsche Bahn vor einem Jahr perfekt gemacht hatte. Über die beiden Häfen werden unter anderem Container, Papier und Stahl transportiert.
Fast ein Jahr lang hat sich Polen in Großbritannien kulturell präsentiert. 255 Kunstprojekte wurden initiiert, darunter 87 Konzerte und 67 Ausstellungen organisiert, 20 Theateraufführungen veranstaltet - und insgesamt 31 Pressekonferenzen abgehalten. In Großbritannien hat sich Polen eindrucksvoll als Kulturnation präsentiert, bestätigte Kulturminster Bogdan Zdrojewski in einer Anhörung dem Parlament. Neben London seien Kulturkampagnen in 25 britischen Städten gelaufen und über 3.000 Berichte in britischen Medien erschienen.
Am Donnerstag erklärte das Unternehmen PGNiG, dass ohne eine Aufstockung der Gasimporte im November Gas fehlen werde. Die derzeit vereinbarte Menge werde im November aufgebraucht sein, bestätigte Maciej Kaliski, der Leiter der Abteilung für Öl und Gas im polnischen Wirtschaftsministerium. Der polnische Gasbedarf ist angestiegen, deshalb muss das Land die Gaslieferverträge mit Russland aufstocken. Verständigt hatte man sich darauf, die jährlichen Importe von derzeit 7,5 Milliarden Kubikmetern auf 9 Milliarden Kubikmeter bis zum Jahr 2037 zu erhöhen. Doch das paßt der EU nicht ins Konzept. Sie befürchtet, dass sich Polen auf eine zu starke Abhängigkeit von Russland einlassen könnte. Ein polnisch-russischer Vertrag bedarf der Absegnung von der EU. Blockiert sie das vorliegende Verhandlungsergebnis, und danach sieht es derzeit aus, steht Polen ein ungemütlicher Winter bevor.
Gut, dass es den 2002 von der EU eingerichteten Solidaritäts-Fond gibt. Er wird mit Geldern gefüllt, die helfen sollen, mit Naturkatastrophen klarzukommen. Bis Ende August hatte Polen Termin, der EU zu belegen, was es kostet, die Flutschäden zu beheben. 1.8 Milliarden Euro wurden vorab gemeldet. Jetzt ist von 2.9 Milliarden Euro die Rede.
12 Jahre spielte Kazimierz Deyna für den Warschauer Armeeklub Legia Warszawa FC. Als Offizier war er vom Dienst freigestellt, um als Lichtgestalt des polnischen Fußballs zu brillieren. „Kaka“, „General“ oder einfach nur „Kaz“ wurde er genannt, 1989 in Polen zum Jahrhundert-Fußballer gekürt. 15 Jahre zuvor hatte ihn das deutsche Sportmagazin „Kicker“ zum Weltfußballer des Jahres 1974 erhoben. Nun wird Deyna Lob und Ehre posthum zuteil: Im renovierten Legia FC Stadium steht er bald in Bronze gegossen am Eingang. Initiator der Idee ist Wojciech Clapinski. Wie die Skulptur aussehen wird, weiß er allerdings noch nicht. Zwei Entwürfe liegen vor, auf weitere wartet er noch. Alle sollen dann ins Internet zu Abstimmung gestellt werden mit Frist am 23. Oktober.