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Weizsäcker würdigt Kaschube Grass Drucken E-Mail

Der deutsche Alt-Bundespräsident Richard von Weizsäcker hat nach dem Waffen-SS-Geständnis von Günter Grass dessen Verdienste um die deutsch-polnische Aussöhnung betont. Weizsäcker sagte laut "Bild am Sonntag", der Autor trage die Verantwortung dafür, dass nun "alle Steinewerfer" über ihn herfielen. An der Kraft seiner Literatur und seinen "prägenden Leistungen für das deutsch-polnische Verhältnis nach diesem barbarischen Krieg ändert das nichts".

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"Wat soll dat denn?" Drucken E-Mail

Flucht in die Erinnerung "Erzwungene Wege" in Berlin: Streit um die neue Vertriebenen-Ausstellung Berlin - Schon beim ersten Blick gerät der ältere Herr in Rage. "So ein Blödsinn", hallt es durch den Raum, "wat soll dat denn?" Das Rentner-Ehepaar aus Brandenburg ist aufgebracht. Eine lange Reise haben sie in Kauf genommen, um ins Museum zu gehen. Als Zeitzeugen, denn sie sind selbst Vertriebene, vor 60 Jahren aus Lemberg und Danzig geflohen. Jetzt stehen sie in der Ausstellung, die ihnen gewidmet sein soll - und finden sich nicht wieder.Die Tafel vor ihnen kündet vom Schicksal der Abchasen, Polen, Pygmäen, Tibeter, Zyprioten. "Da fasst man sich doch an den Kopp", schimpft der ältere Herr.

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Spendenaufruf an Grass Drucken E-Mail

Der Bund der Vertriebenen hat Günter Grass aufgefordert, die Einnahmen aus seiner Autobiografie «Beim Häuten der Zwiebel» vollständig an Nazi-Opfer in Polen zu spenden. Diesen Vorschlag machte ausgerechnet die in Polen heftig in der Kritik stehende Vorsitzende des Bund der Vertriebenen in einem Gespräch mit der "BILD"-Zeitung.

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Zu viele Höfe zu klein Drucken E-Mail

In Polen sind die meisten landwirtschaftlichen Betriebe zu klein, um im internationalen Wettbewerb konkurrenzfähig zu sein, schreibt Agra-Europe. Im Juli 2005 verfügte mehr als ein Drittel der rund eine Millionen Betriebe über eine landwirtschaftliche Nutzfläche von weniger als fünf Hektaren, während nur zwei Prozent der Betriebe mehr als 50 Hektaren bewirtschafteten.

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Kontrollierte Stiftungen Drucken E-Mail

Polnische Regierung will Stiftungen stärker kontrollieren.

Gesetzesprojekt sieht vor, dass alle Beschlüsse in den Ministerien geprüft werden - Stiftungen befürchten Abhängigkeit von der Regierung.

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DEUTSCH-POLNISCHE BEZIEHUNGEN Drucken E-Mail

Unions-Politiker attackiert Polen

Die Ausstellung über die Vertreibung der Deutschen hat zu harschen Reaktionen aus Warschau geführt. Nun wirft der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung den Polen vor, Unterstützer der Ausstellung massiv unter Druck zu setzen: In Polen drohe eine regelrechte Gleichschaltung.

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Aufmüpfige Bauernpartei Drucken E-Mail

EU-feindliche Bauernpartei setzt Koalition in Warschau unter Druck. Brüssel will Entwicklung in Polen beobachten.

Die an der Regierung in Polen beteiligte EU-feindliche Bauernpartei Selbstverteidigung fordert eine Neuverhandlung des Koalitionsvertrags. Darin müßten neue Prioritäten festgelegt werden, erklärte Parteifunktionär Janusz Maksymiuk am Mittwoch. Andernfalls werde die Selbstverteidigung der neuen Regierung von Jaroslaw Kaczynski bei der bevorstehenden Vertrauensabstimmung die Zustimmung verweigern oder sich enthalten, sagte Maksymiuk.

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