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Privatisierung von Lotos erneut gescheitert Drucken E-Mail
Hochkarätige Investoren aus Westeuropa, den USA, Arabien und  Russland haben auf der Bietermatte des Schatzamtes gestanden, dass seinen 53-Prozent-Anteil an Polens zweitgrößtem Mineralkonzern kapitalisieren will. Offenbar aber ist zu hoch gepokert worden. Vier an Lotos interessierte Bieter waren vom Schatzamt aufgefordert worden, bis zum 16. November verbindliche Gebote vorzulegen, dann wurde der Termin auf den 20. Dezember verschoben. Doch die vom Schatzamt Auserwählten meldeten sich nicht. Das staatseigene Lotos-Paket soll nun im kommenden Jahr an der Warschauer Börse vermarket werden, gab das Schatzamt  am Mittwoch bekannt. Rückblick: http://www.polentoday.de/content/view/5111/1

WarsawVoice/ds/22.12.2011
 
Grenzüberschreitender Rettungsdienst vereinbart Drucken E-Mail

Nach jahrelangen Verhandlungen über eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Rettungsdienst haben Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr und  sein polnischer Amtskollege Bartosz Arlukowicz am Mittwoch in Warschau ein bilaterales Rahmenabkommen unterzeichnet. Es bildet das rechtliche Fundament für die künftige Zusammenarbeit in den Grenzregionen und soll vor allem die schnellstmögliche notfallmedizinische Versorgung gewährleisten.

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Gute Bescherung für Komorowski Drucken E-Mail
Polens Präsident Bronislaw Komorowski ist in der Bevölkerung beliebt wie kein Amtsvorgänger zuvor. Einer repräsentativen Umfrage des CBOS-Instituts zufolge bescheinigen ihm 72 Prozent der Befragten, einen „guten Job zu tun“. Auch Regierungschef Donald Tusk und sein Stellvertreter Waldemar Pawlak genießen mehrheitlichen Zuspruch mit 52 und 51 Prozent.

WarsawVoice/21.12.2011
 
EnBW zieht sich aus Polen zurück Drucken E-Mail

Deutschlands drittgrößter Kernkraftwerksbetreiber EnBW kämpft seit dem von der Bundesregierung beschlossenen Atomausstieg um Überleben. Durch die vorzeitige Abschaltung der Meiler sei dem Konzern ein Schaden in Milliardenhöhe entstanden, den man gegenüber der Bundesregierend geltend machen will. Der Ausgang einer langjährigen Klage ist ungewiß, die bevorstehende  Finanzklemme  hingegen  absehbar.  EnBW durchkämme das Portfolio nach „nicht mehr relevanten Geschäftsaktivitäten und Minderheitsbeteiligungen außerhalb ihrer ausländischen Zielmärkte“, erklärte gestern ein Konzernsprecher und gab ersten Vollzug bekannt – in Polen.

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McPom mit Stellungnahme zu polnischen AKW-Plänen Drucken E-Mail
Das Kabinett hat sich heute mit der Stellungnahme der Landesregierung zum Entwurf eines Polnischen Kernenergieprogramms befasst. Innenminister Lorenz Caffier wurde gebeten, diese an die Beauftragte für Kernenergie der Republik Polen zu übersenden.
 
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Polen unterstützt Euro-Zone, Großbritannien hält Taschen dicht Drucken E-Mail

In einer am gestrigen  Nachmittag  geschalteten Telefonkonferenz wollten die 27 EU-Finanzminister darüber beraten, wie dem IWF schnellstmöglich bis zu 200 Milliarden Euro zur Stützung der 17 Euro-Staaten zufließen können. Auf ein Kreditvolumen von 150 Milliarden Euro hatten sich die Euro-Staaten bereits am 9. Dezember verständigt. Dabei blieb es auch nach der Telefonkonferenz.
Dennoch wird der IWF-Topf nun wohl mit wenigstens 170 Milliarden gefüllt werden - dank solidarischer Unterstützung von nicht der Euro-Zone angehörigen EU-Staaten: Polen hat 6,3 Milliarden, Dänemark 6,9 Milliarden Euro in Aussicht gestellt – vorbehaltlich der parlamentarischen Zustimmung. Tschechien und Schweden haben in Zahlen nicht genannte Finanzhilfen zugesagt.
 

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Gute Wetterlage kam Straßenbau zugute Drucken E-Mail

Dieses Jahr war laut dem polnischen Straßenbauamt (GDDKiA) Verlaß auf den Wettergott. Sprecherin Magdalena Jaworska teilte mit, daß für über knapp 20 Milliarden  Zloty (4.6 Mrd. Euro) neue Autobahn- und Schnellstraßen-Kilometer gebaut worden sind. Für 2012 sind – so das Wetter erneut mitspielt – 29,3 Milliarden Zloty (6.8 Mrd. Euro) geplant. Dann wären rund 1.500 Kilometer Autobahnen und 2.000 Kilometer Schnellstraßen fertiggestellt. Zum Vergleich: Das deutsche Autobahnnetz mißt 12.819 Kilometer und 230.782 Kilometer an Schnell- und Zubringerstraßen.

WarsawVoice/ds/20.12.2011

 
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