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Mit über 50.000 Einsprüchen haben allein
deutsche Umweltverbände gegen die
polnischen Planungen zum Bau von Atomkraftwerken protestiert. Laut EU-Recht
sind „grenzüberschreitende Konsultationen“ verpflichtend. Die von Polen
vorgestellten Pläne sehen den Bau von drei Reaktoren mit Inbetriebnahme
zwischen 2020 bis 2030 vor. 28 mögliche Standorte wurden aufgelistet mit einer
erkennbaren Präferenz von sieben Standorten an der polnischen Ostseeküste,
darunter auch Gaski unweit von
Kolberg. |
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Geologen vermuten in Polen die größten Schiefergas-Vorkommen
Europas. Geschätzt 5,3 Billionen
Kubimeter Gasvorkommen würden das Land auf 200 Jahre nicht nur unabhängig machen von vor allem
russichen Gasimporten, Polen könnte seinen Gasreichtum exportieren, zum
europäischen Dubai aufsteigen. "Ohne
zu übertreiben kann ich sagen, dass meine Generation den Moment erleben wird,
wenn wir unabhängig sein werden vom Gas der anderen", schwärmte
Premierminister Donald Tusk – auf Wahlkampftournee. Über 100
Explorations-Konzessionen wurden bereits vergeben, die meisten an US-Konzerne.
Exxon beispielsweise erwarb sechs Konzessionen für Probebohrungen in der Region
um Lublin. Dort vermuten Geologen die ertragreichsten Vorkommen. Doch die
Förderung rechnet sich vermutlich nicht, gaben die Exxon-Leute jetzt der
Gasgräberstimmung einen ersten Dämpfer. |
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Nach den Krisenjahren 2009/2010 infolge der
Finanzkrise meldet die polnische Bahnaufsichtsbehörde UTK für das vergangene
Jahr eine Steigerung der Transportleistung um rund elf Prozent auf 54,2 Milliarden Tonnenkilometer. Den größten Marktanteil bei der Tonnage verbuchten
die beiden Tochtergesellschaften der staatlichen Bahnen, die PKP Cargo und die
PKP LHS mit zusammen 56,4 Prozent. Deutsche Bahn Schenker Rail lag bei 19,7
Prozent. Bei der Transportleistung erzielten die PKP-Gesellschaften einen Anteil von 69 Prozent,
die Privatbahn CTL Logistics erreichte 7,2 Prozent und DB Schenker Rail 6,4
Prozent.
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Polens
Autoproduktion läuft auf Bremsspur. Marktanalysten erwarten in diesem Jahr
einen Rückgang der Autoproduktion von 825.000 Einheiten (2011) auf 750.000. Die
Produktionskosten in Tschechien und der Slowakei liegen deutlich niedriger. Von
2010 auf 2011 hat die Produktion
in Tschechien von rund 650.000 auf 1.195.000 Einheiten zugelegt, in der
Slowakei wird sie sich von 985.000
auf rund 1.300.000 Einheiten
erhöhen, sagen die Analysten voraus.
The Warsaw
Voive/PNB/ds/03.02.2012
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Polens
Agentur für ausländische Investitionen (PAIiZ) akquirierte vergangenes Jahr
Projekte ausländischer Investoren mit einem Gesamtvolumen von rund zehn
Milliarden Euro. So manch eingefäldelter Kontakt blieb jedoch auf der Strecke,
scheiterte an als zu kompliziert
angesehenhen bürokratischen Hürden, moniert PAIiZ im aktuellen Jahresreport.
Die größten Probleme bereiten das Steuersystem, Arbeitsrecht und bürokratische
Auflagen für ausländische Unternehmen, die weitere Niederlassungen planen.
Immerhin verbessert hat sich laut PAIiZ-Sprecher Marek
Szostek der Eindruck ausländischer Investoren vom Ist-Stand der Infrastruktur. Begrüßt von den ausländischen
Investoren wird auch die Einrichtung der Sonderwirtschaftszonen mit steuerlich günstigeren Konditionen bis hin zu staatlichen Subventionen. Doch diese von der EU
gebilligte Vorteilsregelung läuft 2020 aus.
PNB/ds/31.01.2012
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