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KMU-Firmen gut gerüstet für zweite COVD-19-Welle Drucken E-Mail
Angaben des polnischen Schuldenregisters KRG zufolge sind rund 60 Prozent der kleinen und mittelständischen  Firmen (KMU) gut gewappnet gegen eine zweite Viruswelle. 85 Prozent der mittelgroßen Firmen sind mit Warenbeständen abgesichert, ein Fünftel verfügt über ausreichende finanzielle Reserven. Größte Sorge bereitet ein Shutdown von Schulen mit der Folge von notwendiger Heimarbeit des Personals. Besonders kleine Firmen haben bisher schlechte Erfahrungen gemacht: Nur 5,3 Prozent wären in der Lage, sich auf vollständige Heimarbeit einzustellen. 42 Prozent der KMU-Firmen erlauben nur speziell ausgelagerte Heimarbeit, 58 Prozent lehnen Heimarbeit ab. Drei Viertel der Firmen haben bereits Unterstützungsprogramme der Regierung in Anspruch genommen.

Quellen:PAP/KRG/ds/25.10.2020
 
 
Tourismus schwer getroffen von COVID 19 Drucken E-Mail
Angaben der Hotelkammer IGHP zufolge haben 96 Prozent der polnischen Hotels für November eine Buchungsauslastung von unter 40 Prozent und etwa  92  Prozent des Hotelgewerbes hat Liquiditätsprobleme. Die Zahlen basieren auf einer Umfrage in der ersten Oktoberwoche, also vor Bekanntgabe der neuen COVID 19-Restriktionen. Am schlimmsten von der Krise bertroffen sind  Hotels in Großstädten: die ausländischen Gäste bleiben aus.

IGHP/ds/21.10.2020
 
Polen gut vorbereitet auf zweite Pandemie-Welle Drucken E-Mail
Polens Wirtschaft ist auf eine zweite Corona-Welle gut vorbereitet, erklärte Pawel Borys, Präsident des Verwaltungsrates des polnischen Entwicklungsfonds zur Eröffnung des 10. European Financial Congress, der am Montag begann. “Uns stehen zwar schwierige Monate bevor“ schränkte er ein, doch „wir haben 50 Milliarden Zloty (12 Mrd.Euro) mehr zur Verfügung als im März“. Das sei für Firmen ein solides Liquiditätspolster für „wenigstens drei Monate“. Die momentane Situation am Arbeitsmarkt sei stabil und nicht bedroht von einem  lockdown. Die Wirtschaftsleistung läge derzeit zwischen 93 bis 95 Prozent seit Ausbruch der Pandemie im März und  es sei kein scharfer Abwärtstrend im dritten und vierten Jahresquartal zu erwarten.

Quelle: The Warsaw Voice/ds/13.10.2020  
 
Allegro klotzte mit größtem Börsengang in Europa in diesem Jahr. Drucken E-Mail
Polens größter Online-Markt Allegro hat mit seinem Debut an der Warschauer Börse ein fulminantes Kursfeuerwerk gezündet, das bislang größte in diesem Jahr in Europa. Die Aktie stieg am Montag um zwischenzeitlich 51.2 Prozent. Das Papier eröffnete bei 65 Zloty (14,5 Euro) nach einem Ausgabepreis von 43 Zloty je Aktie. Damit wurde Allegro mit 14,9 Milliarden Euro bewertet und stieg auf einen Schlag zum wertvollsten börsennotierten Unternehmen Polens auf.

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Weltbank: Polens Wirtschaft liegt erfolgreich auf Kurs Drucken E-Mail
Im neuen Update für Europa und Zentralasien  prognostiziert die Weltbank für Polen 3.9 Prozent Wirtschaftswachtum (GDP) in diesem und 3.5 Prozent im kommenden Jahr.Es wäen  ersten Rückschläge seit rund 30 Jahren. Noch im Juni-Bericht hatte die Weltbank Polen für 2020 erstaunliche 4.2 Prozent Wachstum attestiert und Corona-bedingt  2.8 Prozent für 2021. Ausgangslage des Berichts ist die Annahme einer erfolgreichen Eindämmung der Virus-Epedemie – allerdings vorsorglich mit der Einschränkung „ erheblicher Risiken“ bezüglich der Epedemie.

Quelle: The World Bank/ds/09.10.2020
 
 
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