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Warschau bewirbt sich um Sitz der EMA. Drucken E-Mail
  Mit dem Brexit muß sich auch die Europäische Arzneimittelagentur EMA für einen neuen Standort auf dem EU-Kontinent entscheiden. Für das britische Königreich ist dies ein besonder Prestigeverlust. Der EMA obliegt die Entscheidung, Arzneimittel für den europäischen Markt zu prüfen und zuzulassen oder nicht. Rund 900 Mitarbeiter beschäftigt die EMA in London. Um den neuen Standort bewerben  sich mehrere Städte auf dem Kontinent, darunter in Schweden, Holland, Österreich, Deutschland und Polen. Nach einem Ausscheidungswettbewerb blieben Frankfurt und  Warschau übrig. Die endgültige Entscheidung ist abhängig vom Ausgang  der Brexit-Verhandlungen in Brüssel.

PAP/EMA/ds/25.09.2017
 
Verlegt Großbank J.P. Morgan Filiale in London nach Warschau? Drucken E-Mail

  Großbritanniens Premierministerin May hat am Wochendende in Florenz ihre Rede begonnen mit "Großbritannien hat sich in der EU nie völlig zuhause gefühlt". Nun wissen die internationalen Finanzjoungleure, das sie ihre Zelte in London abbrechen müssen. Die neuen Adressen sind Paris, Amsterdam  und Frankfurt. Begeistert erwartet werden sie von den  Immobilienmaklern, ihren Kollegen im Geiste, und verwünscht von den Wohnungsuchenden. Warschau lag für die Finanzjoungleure bisher bestensfalls im Jenseits hinter dem Mond. Die neuntgrößte Bank der Welt indes, J.P.Morgan, findet Warschau als neuen Standort gut.

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BSH läßt Backöfen und Kühlgeräte in Wroclaw produzieren Drucken E-Mail
  Europas führender Hausgerätehersteller BSH mit der bekanntesten Marke Bosch, hat in der vergangenen Woche den Startschuß für zwei neue Produktionsstätten in Polen gefeiert, diesmal in Wroclaw/Breslau. Andere Produktionsstätten gibt es bereits in Lodz, Rzeszow sowie einen Standort in Warschau. In Wroclaw sollen in den neuen Fabriken jährlich rund zwei Millionen Backöfen und  Kühlgeräte zur Auslieferung kommen, vorwiegend  für den Export bestimmt, vor allem nach Westeuropa. Laut Unternehmensangaben ist ein dreistelliger Millionenbetrag in beide Fabrikanlagen investiert worden.

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Linientreue Sendeanstalt im historischen Schuldenmodus gelandet Drucken E-Mail

Eine der  ersten Maßnahmen mit Regierungsantritt der PiS-Regierung war die Reform der öffentlich rechtlichen Medien. Die  bis dahin meistgesehenen Programme TVP1 und TVP 2  wurden umstrukturiert  auf regierungskonforme Berichterstattung. Neuer Sendechef wurde PiS-Parteimitglied Jacek Kurski , der sofort aufräumte. Rund 200 Journalisten wurden entlassen, beliebte  Moderatoren kündigten,  der europäische Kultursender “arte“ setzte die Kooperation aus.

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Warschau plant Megaairport Drucken E-Mail
Warschaus Chopin-Airport operiert mit 12.8 Millionen Passagieren (2016) an seiner Kapazitätsgrenze. Ein  Flächenausbau ist nicht möglich. Ärger gibt es zudem  mit dem irischen Billigflieger Ryanair, der mit über 30 Prozent die Lufthoheit am polnischen Himmel hat vor dem Staatsflieger LOT (25%). Ryanair ist verärgert, das die  An- und Abflüge auf entferntere Pisten verlegt worden sind, nicht jedoch für LOT. Bis 2022 wird ein Passagieraufkommen von rund 60 Millionen für alle polnischen Airports prognostiziert. Ein Megaairport für Warschau  muß her, verlangte Polens heimlicher Regierungschef Kaczynski  bereits Anfang des Jahres. Jetzt liegt der Plan vor.

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