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„Klopatroillen“ im Einsatz für EM 2012 Drucken E-Mail

In ganz Polen sind derzeit in weiße Overalls gekleidete "WC-Patrouillen" unterwegs. Die von einem Sanitärkeramikhersteller gesponserte Aktion soll sicherstellen, dass für die Besucher der Fußballeuropameisterschaft 2012 saubere Toiletten zur Verfügung stehen.Erste Ergebnisse, die auf der Webseite www.Toaleta2012.pl veröffentlicht wurden, stellen vor allem den stillen Örtchen auf Bahnhöfen und Busstationen und vor 1989 errichteten WCs ein schlechtes Zeugnis aus. Bisher wurden rund 200 Toiletten überprüft.



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Schlechte Note für Polens Gesundheitssystem Drucken E-Mail

Unter 33 europäischen Staaten krankt Polens Gesundheitssystem im Schlussbereich an 26. Stelle laut einer vom Brüsseler Health Consumer Powerhouse (HCP) erstellten Studie. Grundlage der Bewertung ist ein 1000-Punkte-Scala. Für Polen wurden 565 Punkte ermittelt. Das sind zwar 54 Punkte mehr als im Jahr 2008, dennoch rutschte Polen einen Platz nach hinten. Die beste Benotung erhielten die Niederlande mit 875 Punkten. Von den osteuropäischen Staaten (CEE) platzierte sich die Tschechische Republik auf  Rang 17 vor  Estland (18) und  Ungarn (20). Nach Polen (26) folgen die Slowakei (28), Litauen (29), Lettland (31), Rumänien (32) vor Schlusslicht Bulgarien.

PMR/ds/03.10.2009

 
Katowice erhält größte Konzerthalle Polens Drucken E-Mail
    

Das Nationale  Polnische Rundfunk-Sinfonieorchester erhält ein prächtiges Konzerthaus in Katowice (Kattowitz), ausgestattet mit zwei Sälen. Der große Konzertsaal fasst 1.800 Sitze, der kleine 300. Der Entwurf des Kattowitzer Architektenbüros „Konior Studio“ lehnt an den typischen oberschlesischen Siedlungsbaustil „Familok“ an mit roter Backsteinfassade. Die Orchesterwand im Grossen Saal wird mit Reliefs aus dem Manuskript von Beethovens 9. Sinfonie geschmückt; die Sinfonie ist Schillers Ode „An die Freude“ gewidmet, dem Text der offiziellen Europahymne. 2013 soll das Konzerthaus fertiggestellt sein. 160 Millionen Zloty (38 Mio. Euro) wird es kosten, rund 70 Prozent werden aus dem EU-Fond finanziert.

Polish Market/Konior Studio/ds/30.09.2009
 
Pädophilen droht chemische Kastration Drucken E-Mail

Polen hat härtere Gesetze gegen Kindesmissbrauch auf den Weg gebracht: Als erstes EU-Land will es die sogenannte chemische Kastration erlauben. Der Sexualtrieb von verurteilten Pädophilen und Inzesttätern wird dabei mit Arzneimitteln unterdrückt. Dem von der Tusk-Regierung eingebrachten Gestzesantrag stimmten am Freitag im polnischen Unterhaus 400 Abgeordnete zu bei nur einer Gegenstimme und zwei Enthaltungen; eine entsprechende Verabschiedung im polnischen Senat ist reine Formsache.

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Schwule: nein; Euthanasie: warum nicht? Drucken E-Mail

Polens auflagenstärkstes Nachrichtenmagazin „Polityka“  beauftragte das Meinungsforschungsinstitut TNS OBOP, die Ansichten der Polen zu kulturellen, sittlichen und ethischen Schlüsselfragen zu untersuchen. 1003 repräsentativ ausgewählte Personen im Alter von 15 Jahren und älter wurden befragt zu Themen wie  der Ehe unter gleichgeschlechtlichen Partnern (Nein: 73%), der In-vitro-Methode (JA: 60%), der Legalisierung von Marihuana (NEIN: 85%).
Die polnische Seele zeige gewisse Symptome von Schizophrenie, stellt Polityka- Autor Adam Szostkiewicz (Foto) in seinem umfangreichen Dossier fest: "Mal spricht sie eine liberale, mal eine konservative Sprache. Es gibt in ihr auch viel Heuchelei. Es ist nicht leicht, sich durch diese Schichten zu einer kristallklaren Wahrheit darüber durchzugraben, wer wir wirklich sind."

Die Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit stellt eine deutsche Übersetzung zur Verfügung:
http://www.de-pl.info/_files/File/PaD_35.pdf (10 Seiten).

de-pl.info/ds/12.09.2009

 
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