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Land & Leute
Wir sprechen gern schlecht über uns selbst. Drucken E-Mail

Joanna Podgórska, Soziologin, hat im Wochenmagazin „Polityka“ eine Analyse gewagt über das tiefverwurzelte polnische Seelenleben. „Polen sind Trinker, Antisemiten, Diebe, Betbrüder und Drückeberger“. Diese Stereotypen habe man irgendwann irgendwie  verinnerlicht. „Unsere fehlende Selbstsicherheit zieht Misstrauen gegenüber Fremden und in die Überzeugung nach sich, dass uns alle ausnutzen wollen.
Wir wünschen uns, dass die Welt uns anerkennt, aber wenn sie uns lobt, glauben wir ihr nicht. Wir sind empfindlich in punkto Nationalstolz, aber wir lieben es, uns mit negativen Vergleichen zu geißeln“, so die Autorin. Ihre bemerkenswert interessante Analyse hat das Online-Portal  Deutsch-Polnischer-Kalender übersetzen setzen.
Hier der Link:  Polityka auf Deutsch

ds/28.11.2009

 
Wir haben niemals fertyk Drucken E-Mail
„Wir haben gelernt, nicht zuletzt vom guten Julian Tuwim, dass das deutsche und das polnische Volk einander viel näher sind, als viele glauben, und das sogar sprachlich. Wir sagen nur: sznaps, fuzel, szampan, szlaftrunk, achtel, drynkowa, katzenjammer, sztof, bruderszaft, abstynencja - sowie, wie man in Warschau sagt, wenn man wirklich keinen, aber auch gar keinen Tropfen mehr zu sich nehmen sollte: fertyk.“
Mit diesem Resümee endet Jörg Thomanns Reisebericht durch Westpolen für die Leser der F.A.Z. – eine Hommage an die Trinkkultur im Nachbarland, die dem Autor sichtlich gut getan hat. Lassen Sie sich überraschen!

http://www.faz.net/s/Rub6F18BAF415B6420887CBEE496F217FEA/Doc~
E7BE7232289B2441A98826167AF9D7217~ATpl~Ecommon~Scontent.html


ds/22.11.2009
 
Heimatverbundene Polen Drucken E-Mail
Laut einer Anfang Oktober durchgeführten CBOS-Umfrage erklärten über 60 Prozent der Polen eine starke Verbundenheit mit ihrem heimischen Umfeld. Sie hat sich sogar verstärkt seit dem EU-Beitritt. In einer vergleichbaren Umfrage im Jahr 2004 lag die Quote um acht Prozent niedriger. Die grenzoffene EU hat ihren Reiz verloren. Vor die Wahl gestellt, im Ausland oder in Polen zu leben, entschieden sich 85 Prozent eindeutig für Polen. Einen Wohnortwechsel innerhalb von Polen können sich  28 Prozent der Befragten vorstellen, wenn es denn sein muß. 1096 Erwachsene wurden befragt.

thenews.pl/ds/15.11.2009
 
Die größten Feinde der Polen sind die Polen selbst Drucken E-Mail

Die Polen sind notorisch zerstritten. Zum Jahrestag des polnischen Unabhängigkeitstages am 11. November 1918 kritisierte der Historiker Professor Jan Ciechanowski in der Tageszeitung Polska die Zerstrittenheit seiner Landsleute: "Ja, die größten Feinde der Polen sind die Polen selbst - vor allem deswegen, weil sie ihre Siege nicht zu nutzen wissen. Wenn wir gegen irgendeine Macht aushalten mussten, so waren wir immer in der Lage, uns gegen diesen Feind zu einen.
Doch wenn es uns gelingt, einen Erfolg zu erreichen, dann beginnen wir sofort, uns zu zerstreiten, anstatt aus diesem Erfolg Nutzen zu ziehen. Roman Dmowski und Józef Piłsudski  (die politischen Führer in Polen am Anfang des 20. Jahrhunderts) konnten sich jedoch einigen, weil sie erkannt hatten, dass es den Interessen Polens nützt. Doch seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts bekämpfen wir uns gegenseitig - und das auch noch ziemlich verbissen."

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35 Prozent der Polen fühlen sich nicht befreit Drucken E-Mail

Anläßlich des 91. Feiertags der Befreiung Polens wollte die Tageszeitung Rzeczpospolita wissen, wie frei sich die Polen heute fühlen. Am 7. und 8. November führte GfK Polonia eine repräsentative Umfrage durch. 500 Personen wurden telefonisch nach ihrer Meinung befragt. Ergebnis: 64 Prozent der Befragten fühlen sich „frei“,  35 Prozent “nicht wirklich frei”. Woran liegt das, wurde bei den 35 Prozent nachgefragt? An der EU-Mitgliedschaft, antworteten 73 Prozent.

thenews.pl/ds/11.11.2009

 
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