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Ostern ticken die Polen anders, als in anderen Ländern. Das geht schon eine Woche vorher los: |
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Wie der Seelsorger des Vereins Cracovia Krakau, Henryk Surma, mitteilte, wollen 2000 Wallfahrer am Donnerstag kommender Woche nach Lagiewniki südlich von Krakau pilgern. Die Pilgerfahrt organisieren zum zweiten Mal die beiden Krakauer Traditionsvereine Wisla (Wappen lins) und Cracovia. Erwartet werden auch Teilnehmer aus weniger bekannten regionalen Teams. Laut Surma hat die erste Wallfahrt im Vorjahr zur besseren Stimmung in den Stadien beigetragen. „In tausenden Herzen hat die Versöhnung stattgefunden“, sagte der Priester. In der Vergangenheit hatten sich die Fans von Wisla und Cracovia mit besonderer Brutalität bekämpft. Cracovia war fünf Mal polnischer Meister, zuletzt 1948. Wisla schaffte es elf Mal und ist seit 1999 dominierendes Team der Extraklasa ( sechs Titel, zuletzt 2008).
Bild.de/ds/09.04.2009 |
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Betrunkene Fahrradfahrer werden in Polen weiterhin genauso bestraft wie betrunkene Autofahrer. So lautet das Urteil des polnischen Verfassungsgerichts. Nachdem man alle wichtigen Aspekte des Problems beleuchtet habe, sei die Entscheidung eindeutig gewesen, erklärt Tribunal - Richter Andrzej Rzeplinski. Mit seinem Urteil antwortete das Verfassungsgericht auf Zweifel eines Richters aus der Lubuskie Region. Dieser hatte angefragt, ob eine gleiche Bestrafung von Auto - und Fahrradfahrern nicht verfassungswidrig sei. Polen hat wie Schweden und Norwegen mit 0.2 Promille den tiefsten Grenzwert (Deutschland: 0.5 Promille). The Warsaw Voice/ds/09.04.2009
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In polnischen Schulen wird es keinen verpflichtenden Sexualkunde-Unterricht geben. Das Bildungsministerium ist zu dem Schluss gekommen, dass dies verfassungswidrig wäre. Ab dem kommenden Schuljahr wird die "Erziehung zum Familienleben", die bisher im Rahmen von Sozialkunde unterrichtet wird, aber ein getrenntes freiwilliges Schulfach für Elfjährige sein. Eltern können entscheiden, ob ihr Kind daran teilnimmt oder nicht, berichtet die Tageszeitung "Dziennik". |
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In Polen haben prominente Kunstschaffende und Intellektuelle gegen den wegen seiner Nähe zu rechtsextremen Parteien umstrittenen Chef des öffentlichen Fernsehsenders TVP, Piotr Farfal, protestiert. Ein demokratischer Staat könne in öffentlichen Funktionen niemanden tolerieren, der Rassismus und Antisemitismus gepredigt habe, den Nazismus lobte und diese Ansichten nie öffentlich widerrufen habe", schrieb der ehemalige Anführer des Aufstands im Warschauer Ghetto, Marek Edelmann, am Dienstag in der Tageszeitung "Gazeta Wyborcza". Jurist Farfal war früher Mitglied von Skinheadgruppen und steht der rechtsextremen Liga Polnischer Familien (LPR) nahe. |
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