Home arrow Land & Leute
Land & Leute
Wie die Polen sich sehen - und gesehen werden Drucken E-Mail

Wie sehen sich die Polen selbst und wie werden sie und ihr Land von anderen Nationen betrachtet? Nun wissen wir es. Die Tageszeitung Dziennik (Pracowici pesymiści z rolniczego kraju) kommentiert die Ergebnisse einer neusten Studie zum Selbstbild der Polen und zitiert beispielhaft eine Aussage des französischen Regisseurs  Gilles Renard, der seit 15 Jahren in Polen lebt:
„Wenn ich mit Polen spreche, fühle ich, dass meine Gesprächspartner stolz auf die Geschichte und die Kultur ihres Landes. Doch wenig später fragen sie mich, warum ich in diesem Land eigentlich lebe?“
Es ist eine kuriose Mischung, schreibt das Blatt. Die Polen sind stolz auf ihre romantische Geschichte, zugleich aber meinen sie, immer abseits des Weltgeschehens zu stehen.

Weiter …
 
"Vor allem die Deutschen sind von unseren Würsten begeistert“. Drucken E-Mail

Im Rahmen der Senderreihe  „Gesichter Europas“ hat sich der Deutschlandfunk informieren lasssen über die „wundervollen Wurst-Welten“ in Polen. Ein langes Gespräch ist dabei herausgekommen mit der Feststellung, dass polnischer Patriotismus auch in der Pelle steckt.
Link zum Textmitschnitt:
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/gesichtereuropas/984962/

Wer polnische Fleischrezepte auf Englisch versteht, kann über diesen Link auf den Geschmack kommen:
http://www.wedlinydomowe.com/

ds/21.06.2009

 
Warschauer vertrauen ihrer Polizei nicht Drucken E-Mail

Die Hälfte der Warschauer, die Opfer eines Verbrechens wurden, haben keinen Kontakt mit der Polizei aufgenommen. Aus polizeilichen Statistiken geht hervor, dass 12 Prozent der Hauptstädter im letzten Jahr Opfer eines Verbrechens wurden. Über die Hälfte hat die Polizei darüber nicht informiert. Jeder Dritte dieser Gruppe erklärt, das Delikt war nicht ernst genug, um damit zur Polizei zu gehen. Jeder Vierte meinte, die Polizei würde den Täter sowieso nicht finden. Nur jeder Zweite war mit der Arbeit der Polizeibeamten zufrieden. Die Bürger wenden sich nicht an die Polizei, weil sie nicht an ihre Wirksamkeit glauben, meint der Kriminologe, Professor Brunon Holtys.

Weiter …
 
Irgendwo zwischen Beichtstuhl und Supermarkt Drucken E-Mail

Polnische Katholiken betrachten ihre Religion immer mehr wie eine Ware. Aus dem Religionsangebot wählen sie sich das aus, was ihnen gerade am besten passt, schreibt die Tageszeitung Gazeta Wyborcza mit Bezug auf eine Studie des Statistikinstituts der Katholischen Kirche. Danach besuchen immer weniger Polen den sonntäglichen Gottesdienst. 
Heute sind es 40 Prozent der Katholiken, die am Sonntag in die Kirche gehen, im Jahr 2000 waren es noch 47 Prozent. Die Religiosität der Polen wird selektiv. In der Soziologie spricht man von einer privatisierten Religion, erklärt den neuen Trend der Priester Professor Slawomir Zareba. Man wähle sich das aus, was einem passt. Wie in einem Supermarkt. Dies beziehe sich nicht nur auf die Rituale, sondern auch auf den moralischen Aspekt der Religion.

Weiter …
 
Sinnspruch... Drucken E-Mail

Sie steinigten ihn mit einem Denkmal

Stanislaw Jerzy Lec (1909-1966), polnischer Satiriker

Stanislaw Jerzy Lec war lange als Presseattache in Wien tätig. Viele seiner Aphorismen und Spitzfindigkeiten notierte er sich auf Servietten in Wiens Kaffeehäusern. Einmal ertappte ihn dabei ein Wiener Journalist, der ihn fragte, ob er auch größere Sachen schreibe? „Nein, nur große“, antwortete Lec.

13/04/2009

 
<< Anfang < Vorherige 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Nächste > Ende >>

Ergebnisse 73 - 81 von 213
(C) 2021 www.polentoday.de
Joomla! is Free Software released under the GNU/GPL License.