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Fußball EURO 2012
EURO 2012: Private TV-Sender vorübergehend im Abseits Drucken E-Mail

Zwei Halbfinal-Spiele und das Endspiel müssen die privaten TV-Sender TVN und Polsat noch abwarten, bis sich wieder Normalität einstellt. Wie in Deutschland die Sender ARD und ZDF überträgt auch in Polen die öffentlich-rechtliche Sendeanstalt TVN alle Spiele. Laut einer Nielsen-Analyse verfolgten im Durchschnitt 6,38 Millionen Polen jedes Spiel der Gruppen-Ausscheidungen. TVP 1 und TVP 2 erhöhten die marktanteilige Zuschauerquote von 6,5 auf 37,5 Prozent.
Gleichzeitig fiel während der EM-Spiele die Zuschauerquote für TVN von 15,5 Prozent (Juni 2011) auf 9,9 Prozent, Polsat kam glimpflicher davon mit  11,3 Prozent gegenüber 14 Prozent im Vorjahresmonat. Das exklusive Übertragungsrecht spielte TVP mit über 3000 eingeblendeten Werbespots vor und während der Gruppenspiele laut Nielsen 83 Millionen Zloty ein, rund 20 Millionen Euro.

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EURO 2012: Es ist angerichtet. Spanien wartet. Drucken E-Mail

ds/28.06.2012

 
Polska: EM 2012 so professionell wie im Westen Drucken E-Mail
Die Fußball-EM in Polen und der Ukraine geht am Sonntag mit dem Endspiel Italien gegen Spanien in Kiew zu Ende. Die EM wurde genauso professionell organisiert wie in westeuropäischen Staaten, freut sich die konservative Tageszeitung Polska in einem Fazit:
"Die Fußball-EM 2012 ist hervorragend ausgefallen. Das kann man schon jetzt sagen. ... Und wenn nicht die Namen der Städte neben den Fußballplätzen angezeigt gewesen wären, dann hätte der Fernsehzuschauer ein Match, das in Lemberg oder Danzig ausgetragen wurde, nicht von einer Begegnung im Camp Nou in Barcelona oder San Siro in Mailand unterscheiden können. Ähnliche Eindrücke konnten sogar die größten Fans haben, die zu wichtigen Spielen in ganz Europa fahren: Die Infrastruktur um die Stadien, die Organisation der Fanmeilen in Polen und in der Ukraine sahen genauso aus wie bei Großereignissen in anderen Ländern. ... Kein Fan hat gemerkt, dass die Euro in Ländern stattfand, die wesentlich ärmer sind als die Staaten im reicheren Teil unseres Kontinents."

eurotopics (29.06.2012)

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EURO 2012: Rückblick, Teil 2. Drucken E-Mail

Noch Anfang des Jahres geisterte der Hiob durch viele Redaktionen. Das Warschauer Stadion wird nicht rechtzeitig fertig sein, nirgendwo wachsen die Rasen richtig an, wer mit dem Auto kommt, muß Baustellen umfahren, kann sich nicht auf GPS-Ortung verlassen, dafür aber auf gepfefferte Unterbringungskosten. In der Ukraine hilft nur Gottvertrauen. Die Nummer erweist sich als  zu groß für beide Länder. Und nun das: Zu den 31 Spielen strömten 1.442.083 Fans in die acht Stadien, 173.000 mehr als zur EM 1996 in England. Das Mutterland des Fußballs verlor den seither gehaltenen Rekord.
Polen investierte rund 22 Milliarden Euro, 19,75 Milliarden davon  übernahm die EU im Rahmen des Finanzierungsplans bis zum Jahr 2015 für Infrastrukturprojekte in Polen. Die Ukraine hat regierungsamtlichen Angaben zufolge rund 15 Milliarden Euro investiert, was den Staatshaushalt aber nur mit sieben Milliarden Euro belastet habe – dank einer großzügigen  Achtmilliarden-Gabe  der Oligarchen. Weil das in der Ukraine finanziell so läuft, ist die EURO 2012 für die Regierung damit abgehakt. Denn für die Nachfolgekosten kommen wohl auch die  Oligarchen auf. 

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Nachlese zur Fußball-Europameisterschaft 2012 Drucken E-Mail
Für die Fußball-Europameisterschaft 2012 hat Polen etwa 100 Milliarden Zloty (ca. 24,5 Milliarden Euro) in die Infrastruktur und in vier neue Fußball-Stadien gesteckt. Damit hat sich das  Land in fünf Jahren um einen Jahrzehntesprung modernisiert, sagen Experten. Mehr als 650.000 Fans aus insgesamt 110 Ländern verfolgten die Spiele in den Stadien. Polen erwies sich als guter Gastgeber, auch nachdem die eigene Mannschaft frühzeitig ausgeschieden war.

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