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Geschichte & Kultur
Kulturhaupstadt Wroclaw legt mit dreitägiger Eröffnungsfeier los Drucken E-Mail
Wroclaw (Breslau) und San Sebastian präsentieren  sich in diesem Jahr als Kulturhaupstädte Europas. Seit Freitag rauscht sich Wroclaw in ein dreitägiges Eröffnungsspektakel zum sonntäglichen Höhepunkt mit vier Umzügen, die sich auf dem historischen Marktplatz vereinigen. Das künstlerische Motto der Umzüge trägt die Botschaft „Das Erwachen“ – ein historisches von "Geistern" geprägtes Kalendarium der Stadt: vom Geist der vielen Religionen, der Innovation, dem Wiederaufbau(nach 1945) und dem Geist des Hochwassers (2010). Die Konzeption  stammt vom französichen Performance-Künstler Philippe Geoffroy.

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ZDF-Doku „Breslau 2.0 – Boomtown mit Geschichte“ Drucken E-Mail

  Am Sonntag, 27. Dezember, 19.15 Uhr , spürt ZDF-Korrespondent Armin Coerper in der Boomtown Breslau/Wroclaw dem deutschen Erbe in der Stadt an der Oder nach. Die Stadt hat eine selten wechselnde Geschichte: 990 wurde sie Teil des Königreichs Polen, stand später unter böhmischer und zeitweise ungarischer Hohheit, es folgten die Habsburger und nach den Schlesischen Kriegen die Preußen. Zehn deutsche Nobelpreisträger wurden in Breslau geboren oder haben hier gewirkt. Seit 1945 gehört Breslau zu Polen und heißt Wroclaw.

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Arte TV porträtiert Jozef Czapski (1896-1993) Drucken E-Mail
  Der polnische Maler und Schriftsteller Józef Czapski wurde 1896 in Prag geboren und verbrachte einen Teil seiner Jugend in Sankt Petersburg, dem damaligen Petrograd. An der Oktoberrevolution nahm er als Offizier teil, aus diesen frühen Jahren stammt seine Korrespondenz mit Romain Rolland. Im Oktober 1917 wurde er in ein polnisches Regiment kommandiert, das er aus pazifistischer Überzeugung nach einigen Monaten verließ, um nach Sankt Petersburg und dann nach Polen zurückzukehren. Czapski schrieb sich 1918 in Warschau an der Akademie der Schönen Künste ein, doch sein Studium unterbrach er durch eine Mission: Er suchte in Russland nach verschollenen polnischen Kameraden.

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Spanien spendet 100.000 Euro für „Auschwitz-Birkenau Foundation“ Drucken E-Mail

  Das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau war das  größte von Nazi-Deutschland in Polen errichtete Vernichtungslager. Geschätzt 1.4 Millionen Menschen wurden hier umgebracht: Juden, Polen, Sintis, Romas, auch  deutsche Nazi-Gegner. Seit 1979  steht es als mahnende Gedenkstätte auf der UNESCO-Liste der Weltkulturerbe. Doch der Zahn der Zeit setzte den 155 Gebäuden zu, und die von Polen zur Verfügung gestellten Mittel, 2009 auf rund 4,7 Millionen Euro gestiegen, reichten nicht annähernd, den absehbaren Verfall der Gebäude zu stoppen. So kam es zu einem weltweiten Spendenaufruf.

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Bischöfe feiern 50. Jahrestag der deutsch-polnischen Aussöhnung Drucken E-Mail
Am heutigen Tag vor 50 Jahren begann der legendäre Briefwechsel zwischen den katholischen Bischofskonferenzen Deutschlands und Polens, er gilt als Meilenstein der Aussöhung zwischen beiden Völkern. Die Initiative ging von den polnischen Bischöfen aus mit ihrem Hirtenbrief vom 18. November 1965. Das Antwortschreiben der deutschen Amtsbrüder datiert vom 5. Dezember 1965. Die Katholische Nachrichten-Agentur dokumentiert Auszüge aus dem Briefwechsel.

Domradio/KNA/ds/18.11.2015
 
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