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Geschichte & Kultur
Olga Tokarczuk: Nobelpreisgekrönt und kritisch beäugt Drucken E-Mail
  Es war eine literarische Entscheidung mit politischen Obertönen, Olga Tokarczuk 2019 den Literaturnobel-preis für 2018 zu verleihen, drei Tage vor den Parlamentswahlen in Polen am 13. Oktober. Während libe-rale und linke Milieus im Land begeistert reagierten, antworteten konservative und rechte Kreise mit verlegener Zurückhaltung, zum Teil auch mit offener Ablehnung und Aggression. Literatur und Politik sind in Polen seit jeher eng miteinander verbunden: Über Literatur wird gestritten, Literatur mischt sich ein – und das angesichts kontinuierlich sinkender Leserzahlen und einer schwierigen Lage des Buchmarktes. Die vorliegende Polen-Analyse Nr.245 beschreibt den Zusammenhang von Literatur und Politik in Polen. Dazu Stellungnahmen zum Literaturnobelpreis für Olga Tokarczuk.

Quelle:DPI/ds/07.11.2019  
 
Deutschland sagt 60 Mio. Euro Spende zu für KZ-Museum Drucken E-Mail
  Auschwitz-Birkenau war das größte von Nazi-Deutschland errichtete Vernichtungslager im besetzten Polen. Mehr als 5,6 Millionen Menschen wurden ermordet. 2009  wurde es zum  UNESCO-Weltkulturerbe erklärt unter dem Namen „Ausschwitz-Birkenau - deutsches nationalsozialistisches Konzentrations- und Vernichtungslager (1940–1945)“. Seit 1947 hat Polen den Erhalt der KZ-Anlage als historische Gedenkstätte mit jährlich rund fünf Millionen Euro unterstützt. Die Mittel reichten jedoch nicht gegen der Verfall der rund 155 Gebäude.


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Gehen die Literaturnobelpreise an die Richtigen? Drucken E-Mail
Olga Tokarczuk und Peter Handke haben den Literaturnobelpreis erhalten. Der Preis für 2018 an die Polin wurde gleichzeitig mit dem Preis 2019 an den Österreicher bekannt gegeben, da die Verleihung im vergangenen Jahr wegen eines Skandals verschoben wurde. Beide Preisträger sind in der Öffentlichkeit umstritten, was auch an den Kommentaren in der Presse deutlich wird.

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ARTE-Doku: Wie deutsche Soldaten in Polen zu Mördern wurden Drucken E-Mail
  Der Zweite Weltkrieg ist Anfang September 1939 nur wenige Stunden alt, da finden die ersten deutschen Verbrechen statt: Stukas machen Jagd auf Zivilisten, "ganz normale" deutsche Soldaten brennen polnische Dörfer nieder und ermorden jüdische Polen, Kriegsgefangene und polnische Zivilisten. Die Bilanz des Polenfeldzugs: Über 15.000 polnische Bürger werden im September und Oktober 1939 von SS und Wehrmacht außerhalb von Kampfhandlungen getötet. Die in Kooperation mit PHOENIX produzierte Dokumantation geht der Frage nach, wie in kürzester Zeit aus "ganz normalen Männern" Kriegsverbrecher werden konnten - und warum einige Wenige sich dem mörderischen Geschehen widersetzt haben.

Sendetermin: Sonntag, 1. September, 20.15-21.00 Uhr



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1,5 Mio. Euro für Erhalt von polnischem Kulturerbe im Ausland Drucken E-Mail
„Polen wird nie aufhören, verlorene Kulturgüter zu suchen“, erklärte Malgorzata Omilanowska die sprunghafte Zunahme  von Beschlagnahmen polnischer Kulturgüter im deutschen Kunsthandel. Die Historikerin war von 2014 bis zum Regierungswechsel im Herbst 2015 Ministerin für Kultur und nationales Erbe und hatte maßgeblichen Anteil am Aufbau einer Internet-Datenbank für die weltweite Suche nach polnischen Kulturgütern. Auktionskataloge und vom Handel angebotene Kunstobjekte werden seitdem digital geprüft und die Botschaften beauftragt, Beschlagnahmen einzuleiten.
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