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EU & Polen
Polen und Deutschland planen Kooperation bei neuen ePässen Drucken E-Mail
Die künftige Entwicklung von eGovernment-Diensten in der Europäischen Union war das Hauptthema der zweitägigen europäischen Ministerkonferenz „Borderless eGovernment Services for Europeans“ im polnischen Poznan (Posen). Die Konferenz wurde auf Initiative Polens durchgeführt, das turnusgemäß bis zum 31. Dezember die EU-Ratspräsidentschaft inne hat.
Auf der Konferenz diskutierten rund 800 Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik welche Hürden die Einführung eGovernment-Dienstleistungen in der Europäischen Union behindern.  Am Rande der Konferenz  unterzeichneten  Polen und Deutschland  eine Absichtserklärung (Letter of Intent) zur partnerschaftlichen Zusammenarbeit bezüglich des Erfahrungsaustausches bei der Einführung elektronischer Ausweise.

eGovernment-computing/ds/22.11.2011
 
Deutsche Zeitungsverleger ehren Tusk zum „Europäer des Jahres“ Drucken E-Mail

Der Verband deutscher Zeitungsverleger (VDZ) hat am Donnerstagabend  den polnischen Ministerpräsident  Donald Tusk mit dem „Victoria Preis 2011“ in der Kategorie „Europäer des Jahres“ ausgezeichnet. Der Preis ehrt Persönlichkeiten, die sich um Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Integration verdient gemacht haben.Tusk habe gezeigt, dass ein souveränes Selbstverständnis des eigenen Landes und der eigenen Bevölkerung mit einem solidarischen, europafreundlichen Modernisierungskurs vereinbar ist. Polen und seine politische Führung seien ein europäisches Vorbild, laudatierte VDZ-Hausptgeschäftsführer Wolfgang Fürstner.

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Nord -Stream – Pipeline: Feier ohne polnische Beteiligung. Drucken E-Mail

Vor etwa 420 Gästen, darunter auch die Ministerpräsidenten Frankreichs und der Niederlande, François Fillon und Mark Rutte, drehten heute Kanzlerin Merkel und Russlands Präsident Dmitrij Medwedjew in Lubmin in Mecklenburg-Vorpommern symbolisch den Gashahn für den ersten Leitungsstrang auf. Sibirisches Erdgas fließt fortan  durch die 1.224 Kilometer lange Pipeline nach Europa - die längste Unterwasserpipeline der Welt, in nicht mal zwei Jahren nullkommanix gebaut für 7,4 Milliarden Euro. Peanuts für die Kanzlerin, die zurzeit mit 440 Milliarden Euro jongliert und mit einer neuen Hebelformel  den  fünffachen Wert zaubern will.
Die Nord-Stream ist „das größte Energieinfrastrukturprojekt unserer Zeit“, laudatierte sie und fügte glattweg hinzu: „Dabei sind die berechtigten Interessen aller Ostsee-Anrainerstaaten berücksichtigt worden“. Alle klatschten, denn kein polnischer Vertreter von Rang  war anwesend.

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Deutsche Minderheit in Polen plant eigenen Radiosender Drucken E-Mail

Anders als in Dutschland unterliegen in Polen nationale Minderheiten nicht der fünfprozentigen Sperrklausel für einen Sitz im Parlament/Bundestag. Ryszard Galla, Vertreter der deutschen Mindert in Polen, vorwiegend Schlesier, hat seinen Sitz im polnischen Sejm sicher. Die Lizenz für den Betrieb eines deutschsprachigen Senders hat er jetzt bei der dafür zuständigen Behörde beantragt. Als  Standort des deutschsprachigen Senders  ist Opole (Oppeln) vorgsehen.

PLN/ds/30

 
Rzeczpospolita: Warschau braucht deutsche Atompolitik nicht Drucken E-Mail

Nach Informationen der konservativen Tageszeitung Rzeczpospolita gerät das polnische Atomprogramm in Verzug, weil Polen die Frist für internationale Einwände gegen eine Umweltverträglichkeitsstudie um zwei Monate verlängert hat. Das soll auf Druck von Nachbarländern geschehen sein. Die Angst nach Fukushima ist der Grund dafür, meint Andrzej Krakowiak in dem konservativen Blatt: 

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