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Ausländische Direktinvestitionen auf neuem Rekordniveau Drucken E-Mail
Polens Regierung hat auf Konfrontationskurs mit der EU umgeschaltet. Mehrere von der EU eingeleitete Verfahren sehen wirtschaftliche Sanktionen und hohe Strafzahlungen vor. Dass die Regierung ihre sozialen Wahlversprechen wird nicht finanzieren können, gilt unter führenden Wirtschaftsexperten als ausgemacht. Dennoch halten die internationalen Ratingagenturen Polen die Stange ohne Abwertungen, sie setzten weiterhin auf ein bis zu vierprozentiges Wirtschaftswachstum. Bestätigt wird das durch Zahlen der Polnischen Staatsagentur PAIH für ausländische Direktinvestitionen. Sie haben sich gegenüber dem 1.Halbjahr 2016 um zwei auf über sechs Milliarden  Euro erhöht.

Für den Investitionsschub sorgten  vor allem asiatische Investoren, wenngleich US-Unternehmen noch die größten Investoren in Polen sind, gefolgt von Deutschland und Japan.

Insgesamt haben sich die Direktinvestition aus Asien im Jahresvergleich verdoppelt, aus Japan sogar versechsfacht auf 704.8 Millionen Euro. Profiteure des Investmentregens sind  die Automobil-Produktion und IT-BSS-Services mit rund 19.400 Arbeitsplätzen.

PAIH/ds/10.08.2017
 
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