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PiS-Kulturpolitik kann nur sein, die Polen heroisiert. Drucken E-Mail
  Die Kunst in Polen soll linientreu, katholisch und unkritisch sein. Das fordert die seit November 2015 das Land alleinregierende PiS-Partei.Für sie ist Polen eine historisch gebeutelte Nation, die nur dank unsäglicher Opferbereit und Heldentum nicht unterging. Als der polnische Satiriker Antoni Szpak das PiS-Polen ein  "blödes, spießiges Land" nannte, war er der Erste, bei dem sich die Staatsanwaltschaft meldete.
 
Laut Artikel 133 des Strafgesetzbuches habe er Polen beleidigt. Drei Jahre Knast stehen darauf, doch man beließ es bei der Warnung – für andere, denen nichts einfallen sollte zu den polnischen Tugenden der Opferbereitschaft und des  Herorentums.

Inzwischen hat sich die PiS-Regierung mit Einschüchterungen und finanzieillem Entzug  Kulturhoheit verschafft. Dr. Andrzej Kaluza  vom Deutsch-Polnischen Institut beschreibt die Entwicklung.

DPI/ds/ß9.06.2018
 
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