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Kaczynski hoch drei Drucken E-Mail
  „Was geht in Polen vor sich?“, fragte WELT ONLINE –Filmredakteur Rodek seinen Gast, den polnischen Drehbuchautor Maciej Karpinski. Justizreform, Tür zu gegen Fremdes, Herorisierung des Polentums – mit Ausnahme: Solidarnosc-Gewerkschaftsführer und Friedensnobelpreisträger  Lech Walesa darf nur erwähnt werden, so es im historischen Faktencheck unvermeidbar ist. Die Brüder Kaczynski waren nur Mitstreiter ohne erinnernden Einfluß. Dieses Denkloch wird Jaroslaw Kaczynski Walesa nie verzeihen. Im Gespräch mit Welt Oline sagt Karpinski dazu dies:

„Lech Wałęsa zum Beispiel, der mit seiner Gewerkschaft letztlich den Kommunismus gestürzt hat. Sein Name kommt in den neuen Geschichtsbüchern kaum mehr vor. Die Führung von Solidarność haben plötzlich Leute inne, die zwar dabei waren, aber in Nebenfunktionen. Speziell um Lech Kaczyński, den Bruder des jetzigen Präsidenten, wird eine Kult aufgebaut. Die Zahl von Denkmälern für Kaczyński, die in Polen errichtet werden, übersteigt die Zahl der Monumente für Kim Il-Sung in Nordkorea. Kein Scherz. Noch nicht in Warschau, da planen sie erst eines. Aber in kleineren Orten: Kaczyński, wie er winkt. Kaczyński, wie er läuft. Kaczyński mit seiner Frau. Er wird zu einer Statur erhoben, die er nie besaß“.

Hier das gesamte Gespräch.


Quelle: Welt Online/ds/13.03.2019
 
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