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München kauft zwei Windparks in Polen von deutschem Betreiber Drucken E-Mail
  Bis 2025  soll München ausschließlich mit Ökostrom versorgt werden. Der dann nötige Bedarf ist jedoch nur mit Lieferungen aus dem Ausland erzielbar. Auf solche Geschäfte ist die in Cuxhaven ansässige PNE AG spezialisiert. Sie plant und realisiert Windpark-Projekte auch im Ausland, verkauft den Strom oder gleich den gesamten Windpark. Bei Verkauf sichert sie sich vertraglich fortführende Partnerschaft für anfallende Betriebs-und Wartungskosten. Das Geschäftskonzept kommt an, laut PNE AG bereits in sechs europäischen Ländern - und in Kanada.

Zwei  PNE-Windparks in Polen haben sich die Stadtwerke München nun mit Kaufoptionen gesichert, nachdem PNE die komplizierten Genehmigungen mit der polnischen PiS-Regierung zur Unterschriftsreife ausgehandelt hatte. Für die PiS ist Öko-Energie ein drohender Arbeitsplatzkiller für Hunderttausende Kohlekumpel und obendrein wenig erfreulich, sobald deutsche Interessen im Spiel sind.

Vergangenen November wurde der Windpark „Barwice“ (42 MW) an die Stadtwerke München verkauft, jetzt der noch nicht baureife Windpark „Jasna“ (132 MW), nach Fertigstellung einer der größten in Polen. Schon 2021 dürften beide Windparks knapp 79 Prozent des Münchner Strombedarfs regenerativ decken, erwarten die Stadtwerke.

Über finanzielle Details der Transaktion haben PNE und die Münchner Stadtwerke Stillschweigen vereinbart.Es wird von deutschen Landesregierungen als Pilotprojekt beobachtet.

Quellen: PNE mit Bild//energate/ds/24.04.2019
 
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