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Regierung forciert Ausbau von Schnellstraßen und Autobahnen Drucken E-Mail
  2004 verfügte das neue EU-Mitglied Polen über einen Straßennetz aus  Schnellstraßen und Autobahnen von insgesamt 850 Kilometern. Das Goldene Jahrzehnt deutscher und österreichischer  Straßenbauer brach an. Bis 2014 hatten sie das Straßennetz auf 2.000 Kilometer ausgebaut, etwa zur Hälfte der Kosten EU-gefördert. Die Auftragserteilung stand  unter zeitlichem Druck, Polen war mit der Ukraine Veranstalter der  Fußball-EM 2014. Danach wurde der Rechenstift gespitzt, Vorhandenes modernisiert und kaum mehr als 200 neue Straßenkilometer gebaut. Neuen Schwung hat nun das staatliche Straßenbauamt GDDKiA angekündigt mit dem Optimusmus, der Polens Premier Morawiecki zu eigen ist.

Noch in diesem Jahr wird das Straßennetz um 500 Kilometer ausgebaut sein. Und dann geht es richtig los: Bis 2030 soll das Straßennetz auf 7.800 Kilometer Länge ausgebaut ausgebaut sein. Fachleute indes gehen von einer realistischen Gesamtlänge ziwschen 3000 bis 4000 Kilometer aus.

Zum Vergleich: China hat mit 97.355 km das weltweit dichteste Autobahnnetz, gefolgt von den USA (75.923 km), Spanien (16.204 km) und Deutschland (12.971 km).

Quellen: verkehrsrundschau/ADAC/Strabag/ds/28.05.2019
 
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