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Polens Kirche gründet Ausbildungszentrum für Exorzisten Drucken E-Mail
  Kurz vor der Europawahl enthüllte eine auf Youtube eingestellte zweistündige Dokumentation sexuelle Mißbrauchfälle von katholischen Priestern an Kindern. Über 20 Millionen  Mal wurde die Doku angeklickt. Zwar fegte die mit der Kirche engst verbandelte PiS-Regierung nullkommanix schärfere Gesetze gegen Kindesmißbrauch durch, doch den prognostizierten Wahlsieg könne sie sich dennoch abschminken, war durchgängige Medienmeinung. Stattdessen deklassierte sie mit 6,9 Prozent Vorsprung das oppositionelle Parteienbündnis.

„Um Vergebung für alle Verletzungen, die durch Männer der Kirche zugefügt wurden“, hatte Polens Primas, Erzbischof Tomasz Polak, rechtzeitig vor der Europawahl ersucht. ersucht.

Reicht das, kann man der Kirche weiterhin vertrauen?, erforschte das Kantar-Institut in einer repräsentativen Umfrage. 33 Prozent der Befragten gaben an, der Kirche nicht mehr zu vertrauen. Aber ob eine unabhängige Kommission die Mißbrauchsfälle aufklären soll, lehnten 84 Prozent der Befragten ab.

Die Kirche umtreibt offenbar andere Sorgen: Sie will böswilligen Gläubigen den Teufel austreiben – und Priestern die dafür notwendigen Techniken beibringen.

Das Kölner Kirchenportal Domradio berichtet.

Quelle: domradio.de/Foto:vaticannews/ds/15.06.2019
 
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