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Bundesfinanzhof: Polnischer Vater muß Kindergeld zurückzahlen Drucken E-Mail
  Ein polnischer Vater war im Auftrag seiner polnischen Firma in Sachsen tätig, meldete seinen deutschen Wohnsitz an und beantragte Kinderzahlungen für seine zwei minderjährigen Töchter, die ihm gewährt wurden. Doch die Töchter wohnten weiterhin in Polen, und für beide zahlte Polen ebenfalls Kindergeld. Nach Datenabgleich mit Polen stellte Sachsen die Zahlung ein und forderte Rückerstattung der geleisteten Kindergeldzahlungen über zusammen 2.122,38  Euro. Der Betrag ergibt sich aus Abzug der polnischen Kindergeldzahlungen, monatlich rund 115 Euro je Kind für den Zeitraum  April 2016 bis September 2017. Dagegen klagte der polnische Vater – und verlor vor dem Finanzgericht Sachsen.

Doch er legte Revision ein, und so landete sein Fall beim Bundesfinanzhof (BFH) in München, der  hochrichterlich zuständigen Instanz. Am 12.12. veröffentlichste  der BHF das Urteil auf seiner Hompage.

Dem polnischen Kläger  dürften stimmungsreichere  Weihnachten in Erinnerung sein. Er muß nicht nur 2.122,38 Euro zurückzahlen, sondern obendrein die Kosten beider Revisionsklagen begleichen.

Quelle: BHF/ds/20.12.2019
 
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