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Statistik: Weiter hohe Beteiligung an Gottesdiensten in Polen Drucken E-Mail
  In Polen gehen weiter deutlich mehr Katholiken in die Kirche als in den meisten anderen Ländern Europas. 38,2 Prozent der katholischen Christen besuchen nach am Dienstag veröffentlichten jüngsten Angaben des nationalen kirchlichen Statistikinstituts die wöchentliche Sonntagsmesse. Diese Zahl wurde demnach bei Gottesdiensten im Herbst 2018 erhoben. Im Jahr davor lag der Anteil mit 38,3 Prozent auf gleichem Niveau. Davon ist die katholische Kirche Deutschlands längst weit entrückt mit einem durchschnittlichen Kirchenbesuch von 9,3 Prozent (2016: 10,2 %) bzw. gut 2,1 Millionen Menschen pro Wochenende.

Die meisten Kirchgänger verzeichnete 2018 die südpolnische Diözese Tarnow mit 71,3 Prozent. Schlusslichter waren die nordwestpolnische Erzdiözese Stettin-Cammin (Szczecin-Kamien) mit 24,1 Prozent und die zentralpolnische Erzdiözese Lodz mit 24,5 Prozent. Zur Kommunion gingen landesweit 17,3 Prozent der Katholiken. Im Jahr zuvor waren es 17,0 Prozent.

88 Prozent der polnischen Schülerinnen und Schüler nahmen laut der Statistik im Schuljahr 2018/19 am katholischen Religionsunterricht teil. Hier ist die Erzdiözese Warschau mit 74,8 Prozent das Schlusslicht. Spitzenreiter sind die nordpolnische Diözese Pelplin und das südostpolnische Rzeszow mit je 99 Prozent.

In den 10.356 Pfarren in Polen arbeiteten 2018 den Angaben zufolge mehr als 20.500 Priester. Insgesamt gebe es im Land fast 25.000 Priester.


Quelle: KNA/ds/09.01.2010
 
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