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Bescheidene Rechnung aus Polen an VW für „Schummelsoftware“ Drucken E-Mail
  Forderungen aus Polen sind in der Regel gepfeffert, in Berlin weiß man noch nicht,  mit welcher Billionen-Euro-Summe sich die PiS-Regierung für Kriegs-Reparationen zufrieden geben wird. Dagegen bewegt sich die nun vom VW-Konzern geforderte Bußgeldzahlung  im Portobereich. Für umgerechnet  nur 28,5 Millionen Euro soll die polnische VW-Tochter büßen für die weltweit eingerüstete Schummlesoftware mit niedrigeren  Abgaswerten.

Polens  Verbraucherschutzbehörde UOKiK stellt in Rechnung, das polnischen VW-Käufern ein Schaden in besagter Rechnungssumme entstanden ist. Die Werbung habe den Käufer getäuscht und der Konzern die lokalen Händler angewiesen, Beschwerden zu ignorieren.

In den USA, hat sich VW gegen Sammelklagen auf über zwei Milliarden Dollar Entschädigungszahlen geeinigt. In Kanada und Australien sind Sammelklagen in Vorbereitung, eine in Polen noch nicht praktizierte Klagetechnik

Hinzu kommt, dass VW in Polen als wichtiger Arbeitgeber  und Exporteur sozugaen unter Artenschutz steht.

Das Bußgeld richtet sich gegen VW Polska mit unterstelltem Händlernetz. Die Händler wehren sich gegen die Unterstellung, von der Schummelsoftware gewußt zu haben.


Quellen: PAP/The Warsaw Voice/dpa/ds/22.01.2020
 
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