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Berliner Prachtstrasse Unter den Linden wartet auf „Polens Stolz“ Drucken E-Mail
  Die letzte große Lücke der Prachtstrasse ist von Nr.70 bis 72 verbrettert und  mit wunderschönen Landschaftsmotiven kaschiert. Das Grundstück gehört der Republik Polen und seit 2004 soll hinter der Bretterwand ein Prachtgebäude hochgezogen werden, dessen Name längst feststeht: „Polens Stolz“ wird die polnische Botschaft heißen. Bereits 2004 und 2012 sollte der Prachtbau stehen, doch es blieb bei den preisgekrönten Entwürfen, für die mal das Geld nicht reichte oder wechselnde Regierungen alles anders wollten.

Steht man vor der Bretterwand, hat man das Hotel Adlon im Blick, sieht das Brandenburger Tor, das französische Botschaftsgebäude und weiter links gegenüber Russlands architektonische  Festungs-Botschaft.

In der  peinlichen Baulücke sollen nun endgültig Bagger auftauchen. Als Bauherr hat die PiS-Regierung den dritten Architekten-Entwurf abgesegnet. Vorherige 40-Mio-Kosten waren ihr zu hoch, jetzt  hat sie  60 Millonen Baukosten akzeptiert, und es wäre die teuerste Botschaft mit rund 13.000 Quadratmeterfläche  für geplant 70köpfiges Personal.

Wenn allle Termine klappen, wird  ab jetzt in 27 Monaten „Polens Stolz“ Einladungskarten drucken lassen  können.

Berlin hofft, dass die historisch-architektonische Lücke endlich geschlossen ist..

Quellen: Rzeczpospolita/ds/27.09.2020
 
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