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Pandemie-Studie: Bisher verkraftbare finanzielle Einbußen Drucken E-Mail
Noch hat die Corona-Pandemie den Polen*innen finanziell wenig Verlust zugefügt, doch das ist deutlichem Konsumverzicht und steigenden Löhnen gescchuldet. Die Zeichen stehen allerdings nicht gut für die kommenden Monate, die zweite Corona-Welle breitet sich aus, Polen wird von angrenzenden deutschen Länderregierungen bereits zum Risikoland erklärt. Für 52  Prozent der Polen*innen hat sich die finanzielle Siuation coronabedingt verschlechtert, ergab eine aktuelle Umfrage. 45 Prozent der Befragten gaben an, die Pandemie habe sich für sie  bislang noch nicht finanziel ausgewirkt, drei Prozent erklärten, es ginge ihnen sogar besser.

Hilfreich in der Krise erweist sich die gesetzlich festgelegte Lohnerhöhung von 4.9 Prozent genüber dem November 2019. Der durchschnittliche Bruttolohn beträgt seit Oktober 5,484.07 Zloty, entsprechend 1,237 Euro. Das betrifft allerdings Firmen  ab neun Beschäftigten, Firmen mit geinger Beschäftigungszahl unterliegen nicht dem gesetzlichen Mindestlohn.

Ministerpräsident Morawiecki rechnet sich hoch an, die Pandemie-Krise mit finanziellen Maßnahmen erfolgreich  abgefdert zu haben. So seien in den vergangenen Monaten landesweit rund sechs Millionen Arbeitsplätze erhalten geblieben, zudem haben massive Fördermittel die Wirtschaft stimuliert und dazu beigetragen, die Arbeitslosenquote seit fünf Monaten unverändert auf 6,1 Prozent zu halten.

Allerdings geht es diese Weihnachten deutlich sparsamer zu.

Die Ausgaben für Geschenke werden Umfragen von Deloitte zufolge auf umgerechnet 114 Euro gekürzt - 29 Prozent weniger als Weihnachten 2019.


Quellen: Statistikamt GUS/Deloitte/ds/17.12.2020
 
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