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Karneval: Polnisches Generkonsulat sieht religöse Werte verletzt Drucken E-Mail
  Erst vermasselt Corona den Düsseldorfer Jecken ihren Rosenmontag-Umzug, dann meldet sich auch noch  das Polnische Generalkonsulat  despektierlich gelaunt. Schon wieder sei in polnischen Medien ein Mottowagen abgebildet worden, der polnische Gefühle verballhornt, ihre religiösen Werte verletzt und auch Menschen der ganzen Welt mißfalle. Dabei haben nur wenige Jecken mitgekriegt, was die Gefühlslage in Polen so schmerzlich bewegt. Denn nur acht Mottowagen führten eine kleine Parkplatzrunde für eine Handvoll Fotografen aus.

 
Wagenbauer Jacques Tilly ließ beispielhaft nur acht Mottowagen seiner diesjährigen  Themenproduktion vorführen. Darunter auch den, der konsularisches Mißfallen auslöste:

Er zeigt Polens Vize-Regierungschef Jaroslaw Kaczynski, wie er einer Frau mit einem Kruzifix einen Holzpflock ins Herz treibt.

Für Jaques Tilly war es seit 2016 sein fünfter  Mottowagen, der den  Demokratieabbau in Polen durch die Regierungspartei PiS thematisiert, diesmal das „verschärfte Abtreibungsgsetz“, das seit Wochen Polen mit Protesten in Atem hält.

Vom Beschwerdebrief des Konsulats sei ihm nichts bekannt, sagt Jaques Tilly. Und auch ein Sprecher des Comitees Düsseldorfer Carneval erklärte: „Wir haben nichts bekommen“.

War der Beschwerdebrief frankiert?

Quellen: Comitee Düsseldorfer Carneval/PAP/ds/18.02.2021
 
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