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Opposition kritisiert katastrophalen Zustand des Gesundheitssystems Drucken E-Mail
  Von den  monotonen Regierungsberichten  vom krisenfesten Gesundheitssystem und vom umsichtigen Management, hat sich mit den  rapide ansteigenden Infektionszahlen die Tonlage geändert. Die dritte Infektinonswelle ist da, jetzt hilft nur noch Beistand von oben. Und unten der Opposition zu zügeln. Borys Budka, Chef der Civic Platform, nutzte am Sonntag eine Veranstaltung in Gliwice, die PiS-Regierung mit  Bozooka-Salven einzudecken. Nahezu 80.000 Todesfälle habe die Regierung zu verantworten durch schlechtes Management und einem verantwortlungslos überschätzen Gesungheitsytems. So viele Tote habe Polen seit dem Zweiten Weltkrieg nicht zu beklagen gehabt haben.

Und weiter: Die PiS-Regierung habe nicht nur das Gesundheitssystem mit Sparmaßnahmen geköpft, sondern im nationalen Notfall Nebelwolken aufsteigen lassen, um tatkräftes Management zu zelebrieren.

So sei das Warschauer Nationalstadium zur Entlastung der Krankenhäuser als Corona-Hospital mit nationlem Pomp eingeweiht worden, aber völlig unzureichend mit medizischem Personal ausgestattet worden. Die hohen Unterhaltungskosten hätten die jedes normalen Hospitals in den Schatten gestellt.

Die jetzt rapide steigenden Fallzahlen seien zudem einer unverantwortlich frühen Lockdown-Lockerungen geschuldet.

Polen verzeichnet mittlerweile eine dreifach höhere Inzidenz als Deutschland.

Im Februar lobte Präsident Andrzej Duda noch, sein Land  sei  bereit, Corona-Patienten  aus den Ausland aufzunehmen

Jetzt stehen die Krankenhaus-Kapazitäten im Anschlag, und die täglichen Fallzahlen geben für die PiS-Verantwortlichen kein Schulterklopfen her. Auch die Empörung, dass Deutschland Polen auf die Risiko-Liste gesetzt hat, ist verstummt.


Quellen: TFS/Polskie Radio/PAP/ds/09.03.2021
 
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