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Ministerrats – OK für EXPO 2010 – Pavillon in China Drucken E-Mail

Seit dem 6. Mai weiß das junge polnische Architektenteam Wojciech Kakowski, Natalia Paszkowska und Marcin Mostafa, dass es  in den kommenden Jahren viel in zu Shanghai zu tun haben wird. Der Ministerrat hat das von der „Polnischen Agentur für Information und Auslandsinvestitionen“ (PAIZ) erstellte Konzept für Polens  Teilnahme an der EXPO 2010 finanziell abgesegnet, Kosten für Paviilon (Bild) inklusive. PAIIZ  verbindet mit dem Konzept die Ambition, den Chinesen Polen als ein „junges, dynamisches, wirtschaftlich expandierendes Land“ vorzustellen, in dem sich Investitionen lohnen.
Konzentriert bemüht sich PAIZ, vielseitige Beziehungsgeflechte mit China herzustellen. Im Sommer 2007 fanden mit den Chinesen erste Gespräche über befristete Arbeitsverträge statt. Polen braucht dringend ( billige) Arbeitskräfte, um die gewaltigen Infrastrukturvorhaben in Angriff zu nehmen, besonders im Hinblick auf die 2012 im Land stattfindende Fußball-Europameisterschaft. Die Teilnahme an der EXPO 2010 in Shanghai bietet reichlich Gelegenheit zu weiter vertiefenden  Gesprächsrunden.

Mit der Vorstellung der Entwürfe des Pavillons – die Entscheidung fiel bereits im Dezember 2007 unter 20 Präsentationen  - verschaffte sich  Polen höchste Aufmerksamkeit in den chinesischen Medien. Die Fassaden sind verblendet mit folkloristischen Stickerei-Motiven, wechselnde Lichteffekte erhöhen die Wirkung. Das Dach dient als Besucherplattform. Tägliche Konzerte sind vorgesehen von polnischer Klassik bis zu Rock – Pop – Hipp Hopp. Die Animationen trafen von denn Nerv der Chinesen. Der polnische Pavillon wird als der zweitbester Beitrag gefeiert. Nach dem chinesischen, versteht sich.

Impressionen:

         


PAIZ/ds/17.05.2008

 
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