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STEFAN CHWIN (geb. 1949)

Schriftsteller, Dichter, Prosaist, Essayist und Literaturhistoriker. Er arbeitet auch an der Danziger Universität. Chwin verfasste Romane, literarische Studien und Skizzen sowie, unter dem Pseudonym Max Lars, die Jugendromane "Menschen-Skorpione" (1984) und "Mensch-Buchstabe" (1989). Besonders positive Rezensionen bekam der Roman "Hanemann (Tod in Danzig)" (1996). Im Jahre 1999 erschien der Roman "Esther". Chwin erhielt zahlreiche hohe Literaturpreise und wurde schon in viele Sprachen übersetzt.

GUSTAW HERLING-GRUDZIŃSKI (1919 - 2000)

Prosaist, Literaturkritiker und Essayist. Im Zweiten Weltkrieg wurde er verhaftet und in ein Lager im tiefen Russland gesperrt. Er verließ Russland mit den polnischen Truppen von General Anders und kämpfte bei Monte Cassino in Italien. Er war 1947 Mitbegründer und Redakteur der damals noch in Rom herausgegebenen polnischen Zeitschrift "Kultura". Nach dem Umzug der Redaktion ging er nach London, von wo er 1952 nach Italien umsiedelte. Auszeichnungen: "Kultura"-Preis (1958), Jurzykowski-Preis (1964), Kościelski-Preis (1966), Preis der Redaktion von "Wiadomości / Nachrichten" (1981), der italienische Preis Premio Viareggio, der internationale "Prix Gutenberg" und der Preis des französischen PEN-Clubs. 1998 erhielt er den polnischen Orden des Weißen Adlers. 1951 veröffentlicht er seine Erinnerungen aus den sowjetischen Lagern "Welt ohne Erbarmen". Es ist eines der ersten und hervorragendsten Werke zu diesem Thema, das die Literatur hervorbrachte. Damit hat er sich weltweit einen Namen gemacht. Erfolgreich waren auch seine mehrbändigen Tagebücher aus den Jahren 1973-99 sowie die Bücher "Gesammelte Erzählungen" (1990) und "Totengeläut für den Glöckner" (2000) und "Der kürzeste Führer durch meine Person / Najkrótszy przewodnik po sobie samym" (2000).
 
JULIA HARTWIG (geb. 1921)

Dichterin, Essayistin, Übersetzerin und Kinderbuchautorin. Sie studierte an der Warschauer Universität, an der Krakauer Jagiellonen-Universität und in Paris. Von ihr stammen die Reportagen "Von nahen Reisen" (1954) und einige Dutzend Poesiesammlungen. Sie übersetzte u. a. Werke von Apollinaire, Rimbaud, Max Jacob, Cendrars und Supervielle und veröffentlichte eine Monographie von Apollinaire und Gérard de Nerval. Hartwig übertrug auch Werke aus dem Englischen. Besonders hervorzuheben ist hier die 1992 veröffentlichte ausführliche Anthologie "...Ich besinge den modernen Menschen. Anthologie amerikanischer Poesie", die sie mit dem bereits verstorbenen Dichter Artur Międzyrzecki vorbereitete, der Hartwigs Ehemann war. Zu ihren Poesiesammlungen gehören u. a. "Abschiede" (1956), "Freie Hände" (1969), "Wachen" (1978), "Umgang" (1987), "Zärtlichkeit" (1992), "Gesehen" (1999) und "Es gibt keine Antwort" (2001). Die mit Artur Międzyrzecki verfassten Kinderbücher machten sie berühmt. Jeder Pole kennt "Jaś i Małgosia / Hänsel und Gretel" (1961), "Die Abenteuer einer Walderdbeere" (1961) und "Tomcio Paluch" (1962). Zu ihren zahlreichen Auszeichnungen gehören der Preis der A.-Jurzykowski-Stiftung, der vom Übersetzungszentrum der Columbia University vergebene Thornton Wilder Prize und der österreichische Georg-Trakl-Preis.

ZBIGNIEW HERBERT (1924-98)

Dichter, Dramatiker und Essayist. Von der Ausbildung her Jurist und Ökonom. Sein erster Gedichtband "Die Saite des Lichts" erschien 1956. Darauf folgten "Studium des Objekts" (1961), "Inschrift. Gedichte aus zehn Jahren" (1969), "Herr Cogito" (1974), "Elegie zum Abschied" (1990), "Gewitterepilog" (1998). Er war für seine hervorragenden Essays bekannt. Die Bücher "Ein Barbar in einem Garten" (1962) und "Stillleben mit Kandare" (1993) wurden in viele Sprachen übersetzt. Nach seinem Tod erschienen Herberts Essaysammlungen "Das Labyrinth am Meer" (2000), "Der König der Ameisen" (2001) und "Der gordische Knoten. Drei Apokryphen" (2001).

PAWEŁ HUELLE (geb. 1957)

Dichter, Prosaist und Journalist. Sein Erzähldebüt "Weiser Dawidek" (1987) wurde von der Kościelski-Stiftung ausgezeichnet. Er schrieb u. a. die Bücher "Erzählungen für die Zeit des Umzugs" (1991), "Die erste Liebe und andere Erzählungen" (1996), "Mercedes Benz" (2001) sowie "Gedichte" (1994). Sein Lieblingsthema ist die multikulturell bleibende Stadt Gdańsk.

 

 

 

RYSZARD KAPUŚCIŃSKI (geb. 1932)

Reporter, Publizist und Essayist. Seit 1962 ist er Korrespondent der Polnischen Presseagentur (pap) in Afrika, Lateinamerika und Asien. Er interessiert sich für politische und militärische Konflikte. Zu seinen veröffentlichten Sammlungen gehören u. a. "Busch auf Polnisch / Busz po polsku" (1962, Reportagen aus Polen) und "Der Fußballkrieg " (1978, über Veränderungen in Afrika, geschrieben nach seiner Kongo-Reise Ende der 60er Jahre. Außerdem entstanden "Der Kaiser" (1978, über die Glanzzeit und den Fall von Kaiser Haile Sellassie in Äthiopien, "Schah-in-Schah" (1982, über den Hof des Schahs Reza Pahlavi im Iran), "Das Imperium" (1993, nach einer Reise in die zerfallende Sowjetunion 1989-91) und "Heban" (1998, ein synthetisches Afrikabild). 2000 erschien sein Fotoalbum "Aus Afrika". Er wurde u. a. mit dem Jan-Parandowski-Preis (1996) ausgezeichnet, der an die besten polnischen Schriftsteller vergeben wird, sowie mit dem Preis der Verlagssaison IKAR'99. Seine Werke wurden in viele Sprachen übersetzt.

TADEUSZ KONWICKI (geb. 1926)

 

Prosaist, Drehbuchautor und Filmregisseur. Er ist von seiner Ausbildung her Polonist. Zu seinen zahlreichen Romanen gehören z. B. "Das Loch im Himmel" (1959), "Modernes Traumbuch" (1963), "Das Tiermenschungeheuer" (1969), "Chronik einiger Liebesunfälle" (1974), "Kleine Apokalypse" (1979), "Die [Warschauer Straße] ,Nowy Świat' und ihre Umgebung" (1986) und "Abendröte" (1991). Auch als Regisseur hatte er Erfolg und bekam Filmfestivalpreise in Venedig, Brüssel, Mannheim, Edinburg und San Remo. Er realisierte die Streifen "Der letzte Tag im Sommer" (1958), "Salto" (1965) und "Das Tal der Issa" (1982). Andrzej Titkow drehte 1984 den Dokumentarfilm "Der Fußgänger / Przechodzień" über Konwicki.

JAN KOTT (1914-2001)

Literatur- und Theaterkritiker, Literaturhistoriker, Essayist, Professor an den Universitäten Warszawa und Wrocław. Er war Mitbegründer des Instituts für Literaturforschung der Polnischen Akademie der Wissenschaften kurz nach dem Krieg. 1966-67 las er an der Yale University in den USA und im Jahr darauf an der Universität in Berkeley. Von 1968 an lebte er ständig in den Vereinigten Staaten. Er las an verschiedenen amerikanischen und kanadischen Hochschulen. Berühmt wurde er durch die in viele Sprachen übersetzten Werke "Skizze über Shakespeare" (1961) und "Götterschmaus. Skizze über die griechische Tragödie" (1986). Im Jahr 1991 erschienen die "Ausgewählten Schriften" in drei Bänden. Sie enthalten seine interessantesten Essays, Kritiken und Rezensionen wie z. B. "Kadysz. Seiten über Tadeusz Kantor" (1997). Im Jahr 2002 erschienen die "Geschichten für meinen Enkel". Kott ist Ehrenmitglied des Verbandes Modern Language Association of America und Mitglied der Phi-Bet-Gesellschaft.

HANNA KRALL (geb. 1937)

Schriftstellerin und Publizistin. Nach einem Journalistikstudium an der Warschauer Universität arbeitete sie für die Redaktionen von "Życie Warszawy" und "Polityka". Ihre literarische Karriere begann sie mit dem Buch "Im Osten von Arbat" (1972). Mit "Schneller als der liebe Gott / Dem Herrgott zuvorkommen" (1977, Aufzeichnungen von Gesprächen mit Marek Edelman) konnte sie ihre Position unter den Literaten stärken. Das Werk wurde in viele Sprachen übersetzt. Ihre jüngsten Reportagensammlungen erschienen unter den Titeln "Fenster. Probleme mit dem Aufstehen" (1990), "Existenzbeweise" (1996), "Da ist kein Fluss mehr" (1998) und "Ach du bist Daniel" (2001). 1999 erhielt sie den Preis der Großen Kulturstiftung als einen der prestigeträchtigsten Auszeichnungen in Polen. Ferner bekam sie den Leipziger Buchpreis zur europäischen Verständigung. Ihre Werke wurden in viele Sprachen übersetzt.

STANISŁAW LEM (geb. 1921)

Schriftsteller, Publizist, Literaturtheoretiker und -kritiker. Sein Metier ist Science Fiction. Nach einem Medizinstudium an der Krakauer Jagiellonen-Universität debütierte er 1946 mit der Novelle "Der Marsmensch". 1951 erschien die Science-Fiction-Erzählung "Die Astronauten / Der Planet des Todes". Bemerkenswert sind seine kritischen Arbeiten wie z. B. "Dialoge" (1957) und "Summa technologiae" (1964). Lem gehört zu den weltweit führenden Science-Fiction-Autoren. Er wurde vielfach übersetzt, ausgezeichnet und mit mehrfach mit Ehrendoktorwürden bedacht. Seine wichtigsten Bücher: "Solaris" (1961), "Robotermärchen" (1964), "Kyberiade" (1965) "Sterntagebücher. Die Abenteuer des Piloten Pirx" (1968), "Lokaltermin" (1982) und "Frieden auf Erden" (1987). Zu seinen zahlreichen Auszeichnungen aus dem In- und Ausland gehören u. a. der polnische Staatspreis ersten Grades für Kultur und Kunst, der Österreichische Staatspreis für Europäische Literatur und der österreichische Franz-Kafka-Preis). In Polen bekam er den Orden des Weißen Adlers.

DOROTA MASLOWSKA (geb. 1983)

Schriftstellerin und gefeiert als polnisches Fräuleinwunder.Dorota Masłowska, am 3. Juli 1983 in Wejherowo geboren, ist Polens größte literarische Hoffnung, denn ihre Erfolgsgeschichte ist einmalig in der polnischen Literatur.Im Sommer 2002 erschien in Polen ein knallbuntes Buch einer 19-jährigen Autorin, die gerade ihr Abitur bestanden hatte. Ein paar Wochen später war Dorota Masłowska in aller Munde und ihr Debüt "Wojna polsko-ruska pod flagą biało-czerwoną" (Der polnisch-russische Krieg unter der rot-weißen Flagge), entwickelte sich zum Bestseller. Seit 2004 liegt das Buch als "Schneeweiß und Russenrot" auch in deutscher Übersetzung vor und erhielt 2005 den "Deutschen Jugendliteraturpreis".
Dorota Masłowska stammt aus gutbürgerlichen Verhältnissen und legte ein ausgezeichnetes Abitur hin. Mit 16 Jahren gewann sie den Literaturwettbewerb eines großen polnischen Frauenmagazins zum Thema "Ein Monat aus dem Leben einer Frau" (Miesiąc z życia kobiety). Gern erzählt sie, dass sie ihr Debüt aus Langeweile in der Vorbereitungsphase des Abiturs in nur einem Monat geschrieben habe. Die Sprache ihres Protagonisten und seine Weltsicht habe sie sich bei den Losern (poln. Dresiarze) aus den Trabantenstädten abgehört. Obwohl von Natur aus eher schüchtern, lässt sie sich gern feiern, z.B. als (eher mittelmäßige)Sängerin der Rockband "Usta" (Lippen).
Ihr Debüt, das sich weit über 100.000 mal verkaufte, löste in Polen eine Welle der Euphorie aus. Kritiker verfassten Lobeshymen, so z.B. Marcin Świetlicki, der schrieb: "Es war es wert, 40 Jahre gelebt zu haben, um so etwas Interessantes endlich mal zu lesen." 2004 erhielt sie den renommierten "Paszport", den Kulturpreis des Magazins "Polityka".
Der Stoff wird gerade von Jan Jakub Kolski verfilmt und kommt 2007 in die Kino
Im Frühjahr 2005 folgte ihr zweites Buch "Paw królowej", das bewies, dass es sich bei der jungen Autorin um keine Eintagsfliege handelt. In ihrem neuen Roman "Die Reiherkönigin" (KiWI) verarbeitet sie ihre letzten zwei Jahre und beschreibt schonungslos die Welt der Warschauer Medienschickeria. "Meine Protagonisten", erzählt die junge Autorin, "sind voller Wiedersprüche, weil sie für das Leben stehen, von dem jeder in Polen träumt". Anfang Oktober 2006 erhielt Dorota Masłowska für "Die Reiherkönigin" den mit 100.000 Złoty (25.000 Euro) dotierten Nike-Preis

SŁAWOMIR MROŻEK (geb. 1930)

Dramatiker, Satiriker, Prosaist und Zeichner. Er arbeitete für die Wochenzeitung "Przekrój" und die zwei Theater "Bim-Bom" in Gdańsk und "Piwnica pod Baranami" in Kraków. Seit 1963 lebt er in Italien, Frankreich und Mexiko. Er protestierte öffentlich gegen den Einmarsch in die Tschechoslowakei 1968 und gegen die Verhängung des Kriegsrechts in Polen im Dezember 1981. Seine wichtigsten Werke sind die Erzählungen "Der Elefant" (1956), "Die Hochzeit in Atommeiler" (1959) und "Moniza Clavier" (1967); die Dramen "Der Tod des Oberleutnants" (1963), "Tango" (1964), "Die Emigranten" (1974), "Der Bucklige" (1975) und "Liebe auf der Krim" (1993); sowie die zwei Stücke "Lauter Sünder" und "Schöne Aussicht" (2000). Seine Stücke spielt man in der ganzen Welt. Mrożek zeichnete ferner zwei Zyklen: "Polen in Bildern" (1957) und "Mit Sławomir Mrożeks Augen" (1968).

 

 

 

JAN JÓZEF SZCZEPAŃSKI (geb. 1919)

Prosaist, Essayist, Filmkritiker, Übersetzer, Autor von Reportagen und Drehbüchern. Er schrieb und schreibt für die Wochenzeitung "Tygodnik Powszechny" (1947-53 und seit 1956). Er war 1980-83 Vorsitzender des Verbandes polnischer Literaten und 1989-90 Vorsitzender des polnischen Schriftstellerverbandes. Bekannt sind seine Romane "Polnischer Herbst" (1955), "Ikar" (1966), "Die Insel" (1968), "Der Kapitän" (1986) und "Die Weiten / Rozłogi" (2001) sowie seine Erzählbände "Hinter dem Pass" (1967), "Ultima Thule" (1987) und "Kurze Erzählungen" (1990), seine Reportagen "Die Bucht der weißen Bären" (1960) und "Ende des Westerns" (1971); seine Skizzen "Vor einem unbekannten Tribunal" (1975) und "Die Kadenz" (1986) und schließlich die Essays "Wir sind alle auf der Suche" (1998).

 

 

WISŁAWA SZYMBORSKA (geb. 1923)

Dichterin und Literaturkritikerin, Literaturnobelpreisträgerin von 1996. Vor ihr erhielten Henryk Sienkiewicz, Władysław Reymont und Czesław Miłosz den Literaturnobelpreis. 2001 erhielt sie das Diplom eines Ehrenmitglieds der Amerikanischen Akademie der Kunst und Literatur. Es ist die wichtigste amerikanische Auszeichnung für hervorragende Künstler. Ihre wichtigsten Gedichtsammlungen sind "Warum wir leben" (1952), "Fragen an sich selbst" (1954), "Der Ruf nach dem Yeti" (1957), "Hundert Freuden" (1967), "Menschen auf der Brücke" (1986), "Wahllektüre" (1992), "Ende und Anfang" (1993), "Ausblick mit Sandkorn" (1996), "Hundert Gedichte - Hundert Freuden" (1997) und "Augenblick" (2002).
ANDRZEJ SZCZYPIORSKI
(1924-2000)

Prosaist, Publizist und Drehbuchautor. Er nahm 1944 am Warschauer Aufstand teil und saß im KZ Sachsenhausen. Seine berufliche Laufbahn begann er als Redakteur der Tageszeitung "Życie Warszawy". Dann war er literarischer Leiter am Teatr Śląski in Katowice und 1956-58 Berater des polnischen Botschafters in Dänemark. Anschließend ging er als Redakteur zum Polnischen Radio nach Warschau und arbeitete auch viele Jahre für die Wochenzeitung "Polityka" und die Monatsschrift "Odra / Oder". 1989-91 war er Senator im polnischen Senat. Seit der Veröffentlichung seines ersten Erzählbands 1955 sind schon über 20 Prosawerke von ihm erschienen. Dazu gehören auch Romane, Reportage- und Feuilletonsammlungen, Skizzen und Essays. Ausgewählte Werke: "Hinter den Mauern von Sodom" (1963), "Eine Messe für die Stadt Arras" (1971), "Der Teufel im Graben" (1974) und "Notizen zum Stand der Dinge" (über die Verhängung des Kriegsrechts in Polen 1981, erschienen 1983 in London). Der Roman "Die schöne Frau Seidenmann" (1986) hatte nicht nur in deutschsprachigen Ländern einen großen Erfolg. Das Werk brachte viele Preise (u. a. den Österreichischen Staatspreis für Europäische Literatur und den Nelly-Sachs-Preis der Stadt Dortmund). Nach diesem Erfolg machte Szczypiorski mit weiteren Büchern von sich reden. Dazu gehören "Nacht, Tag und Nacht" (1991), "Selbstporträt mit Frau" (1994), der Erzählband "Amerikanischer Whisky", der mit dem Kunst- und Kulturpreis der deutschen Katholiken ausgezeichnet wurde, und der Erzählband "Feuerspiele" (1999). Szczypiorski schreibt auch Kinder- und Jugendbücher.

OLGA TOKARCZUK (geb. 1962)

 

 

 

Romanschriftstellerin der jüngeren Generation, aber von der Ausbildung Psychologin. Sie schrieb die Romane "Die Reise der Buchmenschen" (1993), "E. E." (1995) sowie "Ur- und andere Zeiten" (1996) und den Erzählband "Der Schrank" (1997). Im Jahre 1997 erhielt sie den Preis der Kościelski-Stiftung. Für den Roman "Taghaus, Nachthaus" bekam sie den polnischen Literaturpreis Nike '99. Sie schreibt auch Essays wie z. B. "Puppe und Perle" (2001).

ADAM ZAGAJEWSKI (geb. 1945)

Dichter, Prosaist und Essayist. Er wurde vielfach ausgezeichnet und in zahlreiche Sprachen übersetzt. 1982 fuhr er nach Frankreich, wo er u. a. die "Literarischen Hefte" mit herausgab. Seit 1982 las er an der Universität in Houston. Er schrieb die Gedichtsammlungen "Die Verlautbarung" (1972), "Brief. Ode an die Vielheit" (1983), "Die Leinwand" (1990) und "Das Verlangen" (1999, Nominierung für den polnischen Literaturpreis Nike). Die Werke "Der zweite Atem" (1978), "Zwei Städte" (1991) und "In der fremden Schönheit" (1998) enthalten Skizzen und Essays. 2002 kehrte er nach Kraków zurück.
 

 











 
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