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Polens leidvolle Trilogie Drucken E-Mail

"Noch ist Polen nicht verloren...", so beginnt die 1926 eingeführte Nationalhymne. Sie übernimmt die 1797 vom polnischen Schriftsteller und Freiheitskämpfer Jozef Wybicki formulierte Ode für ein wieder befreites Polen nach den "Drei Teilungen" von 1772, 1793 und 1795.

Der militärisch seit Ende des 17. Jahrhunderts immer schwächer werdende Doppelstaat Polen-Litauen erweckte Expansionsgelüste von Russland, Preußen und Österreich. Ende des 18. Jahrhunderts annektierten die Nachbarstaaten in den „Drei Teilungen Polens“ große Gebiete dieses Staates, bis er schließlich nicht mehr eigenständig existierte.
In diesem Zusammenhang wird manchmal auch die im Molotow-Ribbentrop-Vertrag von 1939 beschlossene Aufteilung Polens zwischen dem Deutschen Reich und der Sowjetunion als "Vierte Teilung Polens" bezeichnet.

Der Begriff "Polnische Teilungen" wird in der Geschichtswissenschaft heute nicht mehr verwendet, da er so ausgelegt werden könnte, als hätten sich die Polen selber geteilt.

Chronologie

                

         


Der Vier-Jahres-Sejm 1788 – 1792.
Verabschiedung der ersten freiheitlichen
Verfassung Europas vom 3. Mai 1791.



Hugo Kollataj, führender polnischer Aufklärer
und Mitautor der Verfassung vom 3. Mai 1791,
wird von Warschauer Bürgern gefeiert.


 

     
ds/Grafik: Wikipedia

 
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