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Koreanische LG Group korrigiert Investitionsvorhaben nach unten Drucken E-Mail

Der südkoreanische Mischkonzern LG Group fährt seine Investitionsplanung in Polen zurück. Betroffen davon ist die Produktionsstätte in Kobierzyce bei Wroclaw (Breslau).  Ursprünglich geschnürt worden war ein Investitionspaket mit 2,6 Milliarden Zloty Inhalt, rund 620 Millionen Euro. 12.000 Arbeitsplätze sollten entstehen. Der neue Plan: 700 Millionen Zloty weniger (167 Mio. Euro) und nur noch 8.000 Mitarbeiter.

 „Die Finanzkrise hat im europäischen Markt zu erheblichen  Absatzeinbußen geführt“, begründete Pressesprecherin Iwona Dzygala die in Korea getroffene Entscheidung.
Die polnische Regierung hatte für den ursprünglichen Plan 120 Millionen Zloty (29 Mio. Euro) Fördermittel zugesichert. Dabei soll es bleiben, wenn LG in den kommenden fünf Jahren keine Arbeitsstellen abbaut“, so die Sprecherin.

Weltweit schloß die LG Group das Geschäftsjahr 2008 mit 104,3 Milliarden Euro Umsatz ab.
Gazeta Wyborcza/ds/23.12.2009

 
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