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Polnischer Kunstbeitrag von Berliner Ausstellung verbannt Drucken E-Mail

Die erste große deutsch-polnische Ausstellung „Tür an Tür. Polen-Deutschland.1000 Jahre Kunst und Geschichte“ läuft seit dem 23. September im Berliner Gropius-Bau. Chefkuratorin ist die polnisch-jüdische Kunsthistorikerin Anda Rottenberg. In 19 Sälen sind auf 3.200 Quadratmetern über 700 Exponate ausgestellt  Ein Kunstwerk ist inzwischen aus der Aussstellung entfernt worden – das des international renommierten polnischen Künstlers Artur Zmijewsk. Veranlaßt hat den Akt die  Berliner Jüdische Gemeinde.

Sie protestierte mit Nachdruck gegen den Video-Beitrag „Game of Tag“ von Zmijewsk. Verkürzt mit dem großgeschriebenen deutschen „Tag“ wird „tägliche Spiele“ ausgedrückt. In der ersten dreimütigen Sequenz sieht man nackte Personen in einem Keller spielen (Motivausschnitt). In der folgenden Sequenz endet ihr „Tagesspiel“ in der Gaskammer. Zmijewsk ist bekannt für seine oft „brutal-offensive“ künstlerische Auslegung. Gerade dafür hat ihn erst erst jüngst das US-Magazin „Newsweek“ eingereiht in die Liste der zehn bedeutendsten Künstler unserer Zeit.

thenews.pl/ds/23.10.2011

 
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