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EURO 2012: „Kuba“ hammert Polen in Extase Drucken E-Mail

Im  emotionsgeladenen Vorrundenspiel Polen - Russland drosch Kapitän Jakub „Kuba“ Blaszczykowski  in der 57. Minute mit einem Hammerschuß aus 16 Metern das 1:1 ins russische Tor, rutschte danach auf dem Rasen und gab eine Geste gen Himmel an seine Mutter. Alle Polen verstanden ihn.  Kubas Hammerschuß hat die Gruppen-Platzierung  wieder völlig offen gemacht. Jedes Team kann theoretisch noch den ersten und zweiten Gruppenrang erreichen.

Russland liegt mit vier Punkten vorn, ein Unentschieden gegen Griechenland reicht zum Weiterkommen. Auch Tschechien (3 Punkte) genügt ein Unentschieden gegen Polen (2 Punkte). Rechenakrobatisch kann aber Griechenland (1 Punkt) noch alles auf den Kopf stellen – wenn es wenigstens mit 4:0 Russland besiegt. Aber selbst dann muß Polen das Team von Tschechien besiegen, ein Unentschieden reicht nicht zum Weiterkommen. Kuba nach dem Spiel gegen Russland: „Jedes Tor für mein Land ist mir sehr wichtig. Jetzt sind wir heiß auf Tschechien. Und ich weiß: Wir schaffen das.“  Russland-Coach Dick Advocaat: „Das ist ein faires Ergebnis. Beide Teams haben hart gekämpft. Wir sind zufrieden.“

Das Spiel  war im Vorfeld von polnischen  Medien erhitzt worden. Zufrieden kann die Uefa nicht sein mit dem, was sich in Warschau zugetragen hat. Mit dem Motto „Respekt“ (gegenüber allen) wirbt sie in den Stadien und Medien für eine sportlich-faire EURO 2012 als „offen, tolerant und gastfreundlich“. Beobachter von Spiegel Online und Reuters berichten über unerfreuliche Wahrnehmungen: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/em-2012-polnische-hooligans-randalieren-in-warschau-gegen-russen-a-838504.html

ds/13.06.2012

 

 

 
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