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Bericht über Fortschritte und Pannen im Straßenbau Drucken E-Mail

In einem am Freitag von der Obersten Kontrollkammer NIK veröffentlichten Bericht zur Modernisierung des Straßennetzes ist nicht alles nach Plan gelaufen. Vorerst die gute Nachricht: Im  Planungszeitraum 2008 bis 2011 wurden in acht Großstädten und acht ländlichen Regionen zusammen 24 Straßenbauprojekte abgeschlossen. 110 Kilometer neue Straßen entstanden in ländlichen Regionen, 346 Straßenkilometer wurden modernisiert. Gegenüber dem Planungszeitraum 2004 bis 2007 eine Steigerung von 25,8 Prozent.

In der Hauptstadt Warschau wurden 26 Prozent des vorhandenen Straßennetzes modernisiert - einschließlich rund vier Kilometer neuer Straßen. In Warschau und Krakau wurde am meisten gebaut –  von der EU subventioniert.

Die schlechte Nachricht: Es hätte mehr sein können sowohl in Warschau wie auch in Lublin und Posen. Doch entweder waren die Investitionsanträge für Brüssel nicht nachvollziehbar präsentiert oder sie wurden zu spät eingereicht. Brüssel klappte die Subventionskasse zu. Und so kamen bereitgestellte 25 Millionen Zloty, rund sechs  Millionen Euro, nicht zur Auszahlung, kritisiert NIK.

Auch ohne EU-Subventionen hat sich Polen allein für das Jahr 2013 viel vorgenommen: 2012 waren  in den Straßenausbau rund 465 Millionen Zloty investiert worden, für 2013 sind 565 Millionen Zloty
vorgesehen, rund 138 Millionen Euro.

PNB/ds/31.10.2012

 
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