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Grenzüberschreitender Rettungsdienst vereinbart Drucken E-Mail

Nach jahrelangen Verhandlungen über eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Rettungsdienst haben Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr und  sein polnischer Amtskollege Bartosz Arlukowicz am Mittwoch in Warschau ein bilaterales Rahmenabkommen unterzeichnet. Es bildet das rechtliche Fundament für die künftige Zusammenarbeit in den Grenzregionen und soll vor allem die schnellstmögliche notfallmedizinische Versorgung gewährleisten.

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Gute Bescherung für Komorowski Drucken E-Mail
Polens Präsident Bronislaw Komorowski ist in der Bevölkerung beliebt wie kein Amtsvorgänger zuvor. Einer repräsentativen Umfrage des CBOS-Instituts zufolge bescheinigen ihm 72 Prozent der Befragten, einen „guten Job zu tun“. Auch Regierungschef Donald Tusk und sein Stellvertreter Waldemar Pawlak genießen mehrheitlichen Zuspruch mit 52 und 51 Prozent.

WarsawVoice/21.12.2011
 
EnBW zieht sich aus Polen zurück Drucken E-Mail

Deutschlands drittgrößter Kernkraftwerksbetreiber EnBW kämpft seit dem von der Bundesregierung beschlossenen Atomausstieg um Überleben. Durch die vorzeitige Abschaltung der Meiler sei dem Konzern ein Schaden in Milliardenhöhe entstanden, den man gegenüber der Bundesregierend geltend machen will. Der Ausgang einer langjährigen Klage ist ungewiß, die bevorstehende  Finanzklemme  hingegen  absehbar.  EnBW durchkämme das Portfolio nach „nicht mehr relevanten Geschäftsaktivitäten und Minderheitsbeteiligungen außerhalb ihrer ausländischen Zielmärkte“, erklärte gestern ein Konzernsprecher und gab ersten Vollzug bekannt – in Polen.

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McPom mit Stellungnahme zu polnischen AKW-Plänen Drucken E-Mail
Das Kabinett hat sich heute mit der Stellungnahme der Landesregierung zum Entwurf eines Polnischen Kernenergieprogramms befasst. Innenminister Lorenz Caffier wurde gebeten, diese an die Beauftragte für Kernenergie der Republik Polen zu übersenden.
 
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Polen unterstützt Euro-Zone, Großbritannien hält Taschen dicht Drucken E-Mail

In einer am gestrigen  Nachmittag  geschalteten Telefonkonferenz wollten die 27 EU-Finanzminister darüber beraten, wie dem IWF schnellstmöglich bis zu 200 Milliarden Euro zur Stützung der 17 Euro-Staaten zufließen können. Auf ein Kreditvolumen von 150 Milliarden Euro hatten sich die Euro-Staaten bereits am 9. Dezember verständigt. Dabei blieb es auch nach der Telefonkonferenz.
Dennoch wird der IWF-Topf nun wohl mit wenigstens 170 Milliarden gefüllt werden - dank solidarischer Unterstützung von nicht der Euro-Zone angehörigen EU-Staaten: Polen hat 6,3 Milliarden, Dänemark 6,9 Milliarden Euro in Aussicht gestellt – vorbehaltlich der parlamentarischen Zustimmung. Tschechien und Schweden haben in Zahlen nicht genannte Finanzhilfen zugesagt.
 

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Gute Wetterlage kam Straßenbau zugute Drucken E-Mail

Dieses Jahr war laut dem polnischen Straßenbauamt (GDDKiA) Verlaß auf den Wettergott. Sprecherin Magdalena Jaworska teilte mit, daß für über knapp 20 Milliarden  Zloty (4.6 Mrd. Euro) neue Autobahn- und Schnellstraßen-Kilometer gebaut worden sind. Für 2012 sind – so das Wetter erneut mitspielt – 29,3 Milliarden Zloty (6.8 Mrd. Euro) geplant. Dann wären rund 1.500 Kilometer Autobahnen und 2.000 Kilometer Schnellstraßen fertiggestellt. Zum Vergleich: Das deutsche Autobahnnetz mißt 12.819 Kilometer und 230.782 Kilometer an Schnell- und Zubringerstraßen.

WarsawVoice/ds/20.12.2011

 
Gazeta Wyborcza: Fiat stellt nationalen Egoismus über Gewinn Drucken E-Mail
Der italienische Autohersteller Fiat hat in der vergangenen Woche zugegeben, die eigentlich rentable Produktion des Kleinwagens Panda von Polen nach Italien  verlagert zu haben, um die heimische Wirtschaft zu stärken. Die liberale Tageszeitung Gazeta Wyborcza ärgert diese unsolidarische und unökonomische Haltung. Sie kommentiert:
 "Die Entscheidung des Konzerns war für die Fabrik in Tychy und ihre Zulieferer ein herber Schlag. Die Produktion des Pandas hat seit 2003 ihre Existenz gesichert. ... Das ist ein weiteres Beispiel dafür, dass in der Autobranche in West-Europa in Zeiten der Krise nationale Interessen nicht nur wichtiger sind als die europäische Solidarität, sondern auch wichtiger als die betriebswirtschaftliche Rechnung. ... Und welche Idee hat die polnische Regierung, um diesen Rückschlag zu überwinden? Das weiß man nicht, weil in keinem Regierungsprogramm etwas zum Thema Autobranche steht."

eurotopics/ds/19.12.2011
 
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